Benefizkonzert der Chariot Gospel Singers für Hospizdienst Kaufungerwald

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Mit Schwung und guter Laune: Die Chariot Gospel Singers aus Helsa-Eschenstruth boten ein zweistündiges Benefizkonzert in der katholischen Kirche St. Heinrich in Oberkaufungen.

Kaufungen/ Helsa. Zwei Stunden beste Unterhaltung boten die Chariot Gospel Singers aus Helsa-Eschenstruth in der katholischen Kirche St. Heinrich in Oberkaufungen. „Wir geben einmal im Jahr ein Benefizkonzert“, sagte die Dirigentin Melanie Hobein (37).

Da „Chariot“ die Bezeichnung des Himmelswagens sei, der vom Diesseits in das Jenseits transportiere, war es für die 25 Chormitglieder, die bis zu vierstimmig singen, auch keine Frage, ein Konzert zugunsten des Hospizdienstes Kaufungerwald zu geben, der nun seit zehn Jahren besteht.

Kontaktdaten

Die Mitarbeiter des Hospizdienstes Kaufungerwald betreuen Menschen aus Kaufungen und Helsa ehrenamtlich. Kontakt und Infos: Eva Fuchs, Erste Vorsitzende , Tel. 05605/ 92 55 64, www.hospizdienst-kaufungen.de

Die Chariot Gospel Singers proben mittwochs von 20 bis 22 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Helsa-Eschenstruth. (pbw) Kontakt: Beate Neugeboren, Tel. 05602/ 6267, www.chariot-gospel-singers.de

Gemeindepfarrer Ewald Biedenbach freute sich, dass der Chor erstmals in der Kirche gastierte. „Man kann Gott gar nicht genug loben, preisen und ihm danken“, meinte er.

Eva Fuchs, die Erste Vorsitzende des Hospizdienstes Kaufungerwald, freute sich über 100 Kaffeegäste im benachbarten Saal und im Anschluss über eine mit 150 Besuchern voll besetzte Kirche beim Benefizkonzert. „So viel Interesse an unserem Verein hatte ich nicht erwartet“, sagte sie. „Es ist keine einfache, aber eine dankbare Arbeit“, erläuterte sie. „Wir bekommen ganz viel von den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen zurück.“

Michael Phieler und Jörg Nehls begleiteten den gut gelaunten Chor an der Gitarre und am Piano. Sichtlich Spaß hatten die Konzertbesucher auch an der charmanten Moderation von Melanie Hobein. „Gospels stammen aus der Zeit der Sklaverei“, erläuterte Michael Phieler jedoch auch. „Sie haben daher viel mit dem Sterben zu tun.“

Benefizkonzert der Chariot Gospel Singers aus Helsa

Auch Pfarrer Bernd Hartmann von der evangelischen Kirche Oberkaufungen lobte die Arbeit des Hospizvereins. „Die Hospizarbeit leistet Wichtiges, um den Tod ins Leben zu holen“, sagt er. Es solle niemand ungetröstet sterben.

Neben bekannten und erstmals aufgeführten Liedern bot der Chor auch Stücke aus dem Film und Musical „Sister Act“. Zu den Höhepunkten gehörte die Version von „Hymn“ der englischen Band Barclay James Harvest. Der Erlös des Gospel-Benefiz-Konzerts beträgt 1187 Euro.

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