Baunatal möchte 2013 Etappenort der Tour der Hoffnung werden

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Unterstützung für Baunatal: Der frühere Kasseler Regierungspräsident Lutz Klein (von links), Bürgermeister Manfred Schaub, Biathlon-Weltmeisterin Petra Behle und Spitzenschwimmerin Annika Mehlhorn bei der aktuellen Tour der Hoffnung.

Baunatal. Jedes Jahr spielt die Tour der Hoffnung Spenden für krebskranke Kinder ein: Promis radeln vier Tage, das belohnen Raiffeisenbanken, Sparkassen und viele Firmen mit 2,50 Euro je Kilometer.

Nun bewirbt sich Baunatal darum, im nächsten Jahr Etappenort zu werden. Bei der aktuellen Tour, die Sonntag endet, radeln aus der VW-Stadt Spitzenschwimmerin Annika Mehlhorn und Bürgermeister Manfred Schaub mit. Schaub, nicht zum ersten Mal dabei, übergab nun die Bewerbung. Die nächste Benefizfahrt soll vom 7. bis 10. August 2013 laufen, laut Schaub sehen erste Planungen Baunatal als Etappenort am 8. oder 9. August vor. Im hiesigen Rathaus will man sich bereits im nächsten Frühjahr darum bemühen, vorab schon viele Spenden zu sammeln.

Zurzeit läuft die Tour der Hoffnung mit 150 Teilnehmern über 271 Kilometer durch Hessens Süden und Franken, von Gießen bis nach Bamberg. Jedes Jahr wird eine andere Region Deutschlands unter die Räder genommen. Seit ihrem Start 1983, damals noch als Tour Pieper, sind 22 Mio. Euro für krebskranke Kinder zusammengekommen.

Stets schwingen sich Sportler, Politiker, Show- und Fernsehleute aufs Rad. Diesmal sind beispielsweise Tischtennis-AssTimo Boll, Bob-Bundestrainer Christoph Langen, Biathlon-Spitzensportlerin Petra Behle und Ex-Stars wie Eberhard Gienger, Dr. Josef Kemper und Ellen Wessinghage dabei, ferner die TV-Moderatoren Andreas Hieke und Peter Escher. Als bekannter Politiker fährt der frühere Bundesminister und nordrhein-westfälische Regierungschef Wolfgang Clement, mit. (ing)

www.tour-der-hoffnung.de

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