Bergshäuser Brücke: Weitere Prüfung nötig

A44 und Bergshäuser Brücke: Bauarbeiten verzögern sich

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Bergshäuser Brücke.

Fuldabrück. Der geplante Neubau der Bergshäuser Brücke über die Fulda verzögert sich. Das teilte das Straßenmanagement Hessen Mobil mit. Auch der sechsstreifige Ausbau der bestehenden A 44 zwischen dem Kreuz Kassel-West und dem Dreieck Kassel-Süd ist davon betroffen.

Die Bergshäuser Brücke sollte eigentlich ab dem Jahr 2015 abgerissen und bis 2018 neu errichtet werden. Notwendig ist dies, weil die bestehende Stahlbrücke nicht auf sechs Fahrspuren erweitert werden kann. Außerdem ist das alte Brückenbauwerk im Unterhalt sehr teuer.

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Die Planer hatten drei Varianten für den Brückenneubau entwickelt: Variante 1 sieht den Neubau an der bestehenden Stelle vor; die Varianten 2 und 3 gehen von einer Verschiebung der Fuldaquerung nach Süden und damit von einer Verlagerung der A-44-Brücke von der Ortslage Bergshausen aus.

Diese drei Planungsvarianten seien Mitte Mai dem Bundesverkehrsministerium in Bonn vorgestellt worden, heißt es von Hessen Mobil. Vor seiner Entscheidung möchte das Ministerium jedoch nun zusätzlich eine Bewertung der unterschiedlichen Baustellen in Bezug auf Stauvermeidung und finanzielle Auswirkungen vorgelegt bekommen. Dazu müssen jetzt die Verkehrsführungen auf der A 44 während des Baus für die drei Varianten beschrieben und bewertet werden.

Die erweiterten Unterlagen sollen mit der Empfehlung für eine der drei Varianten Ende Juli an das Bundesverkehrsministerium übermittelt werden, sagte Hessen-Mobil-Sprecher Horst Sinemus der HNA. Wann der Bund seine Entscheidung treffen werde, sei offen. (hog)

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