Baunataler Radsportgruppe nach 400 Kilometern gut am Brandenburger Tor gelandet

Baunataler Radsportgruppe fährt bis nach Berlin

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Etappenort: Nach dem ersten Tag auf dem Weg nach Berlin machte die Radsportgruppe in der Baunataler Partnerstadt Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) Station.

Berlin. Ein zufriedenes Fazit hat Organisator Wilfried Albrecht gezogen, nachdem die Baunataler Radsportgruppe nach ihrer erneuten Fernfahrt glücklich den letzten Etappenort Berlin erreichte.

„Wir sind zwar ein paar Mal nass geworden. Aber außer drei oder vier Plattfüßen ist nichts Besonderes vorgefallen. Alle sind gesund und munter am Ziel angekommen.“

Am Sonntag um 14 Uhr rollte die 28köpfige Gruppe - darunter vier Frauen - wie geplant durch das Brandenburger Tor. Dort wurden die Nordhessen vom Bundestagsabgeordneten Ullrich Meßmer (SPD) erwartet, der die Sattelhelden nach den zurückgelegten 400 Kilometern mit Brezeln und Weißbier versorgte.

Dabei hatte die Drei-Etappenfahrt nicht gerade vielversprechend begonnen. „Bis nach Witzenhausen wurden wir kräftig nass gemacht“, schilderte Albrecht den regenfeuchten Auftakt. Doch zum Restart in Baunatals Partnerstadt Sangerhausen lachte am folgenden Tag die Sonne.

Etwas Ärger bereitete den Radfahrern später nur ein längeres Stück Kopfsteinpflaster, ehe den Tross – zu dem mittlerweile auch Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub gehörte – kurz vor dem Etappenziel Wittenberg ein Sturzregen ein weiteres Mal durchnässte. Die Entschädigung folgte dann am Schlusstag. Bei herrlichem Wetter zog Tour-Kapitän Ingo Koch das Tempo spürbar an, und so flog die Radsport-Karawane der Bundeshauptstadt förmlich entgegen.

Ihren Berlin-Aufenthalt beendete die Baunataler Gruppe am Montag mit einer Besichtigung des Bundestages.

Erste Überlegungen gehen dahin, im kommenden Jahr gut 1000 Kilometer von der französischen Schwesterstadt Vire zurück nach Baunatal zu radeln. Den Anlass bietet das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft. (wie)

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