Zirkuswoche an der Johann-Friedrich-Krause-Schule in Breitenbach: Vorstellung am heutigen Samstag

Gut beschirmt in der Manege

Schauenburg. Lara steht allein in der der Manege. „Wo seid ihr denn? Ich dachte, ihr wolltet berühmt werden?“, ruft sie. Aber niemand reagiert. Ihre Worte gehen in der Hektik hinter dem blauen Vorhang unter. Eigentlich ist jetzt die Clownsnummer dran. Eigentlich sollte das Rollmops-Lied kommen. Doch nichts passiert. Lara Stark ruft noch einmal. „Wir kommen ja schon“, tönt es zurück – und die Clownsnummer beginnt. Es ist Donnerstag, die letzte Probe vor der Aufführung.

Kleine Artisten

Seit Montag hat der Zirkus Apollo sein blau-rotes Zelt in Breitenbach aufgeschlagen. Es ist Zirkus-Zeit an der Johann-Friedrich-Krause-Schule. Die Schüler werden zu Akrobaten, Seiltänzern, Dompteuren, Jongleuren oder Clowns. Sie trainieren zwei Tage lang wie echte Artisten. Eltern, Lehrer und der Zirkus Apollo geben Hilfestellungen.

Am Ende stemmen die rund 100 Mädchen und Jungen zwei Vorstellungen. Die erste fand gestern für Kindergärten und Schulen statt, am heutigen Samstag können alle Interessierten zuschauen (Beginn um 15 Uhr).

„Wir wollten einmal etwas mit der ganzen Schule machen“, erklärt Lehrerin Martina Haselroth die Idee hinter der Zirkuswoche. Und da zur Schule auch Lehrer gehören, stiegen Haselroth und ihre Kollegen bereits am Montag in die Manege. Sie zeigten, was später die Schüler nachmachten. „Den Kindern hat es gefallen“, sagt Referendarin Anna Hardt. Dennoch geben die Lehrer lieber den Schülern den Vorzug.

Und so tritt Larissa Blum auf. Die Siebenjährige hat sich eine wackelige Aufgabe ausgesucht. Sie balanciert über ein Drahtseil, Lehrerin Katrin Klünder hilft. „Schwer war es nicht“, sagt Blum. Aber das war in der Generalprobe. Am heutigen Samstag sieht das womöglich anders aus. „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt“, gibt Blum zu.

Öffentliche Vorstellung: Samstag, 24. September, 15 bis 17 Uhr, Zelt an der Johann Friedrich Krause-Schule. Eintritt: Kinder vier Euro, Erwachsene sechs Euro.

Von Anke Laumann

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