Für die Besten gab es Edelmetall

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Die Höchstgeehrten: Erich Figge (von links), Helmut Müller, Heinrich Barth und Hendrik Schaak wurden von der Stadt Vellmar erneut mit Gold ausgezeichnet. Für die vier Sportler gab es eine Urkunde und ein Präsent.

Vellmar. Sie holten Titel und Trophäen und ernteten den Stolz ihrer Stadt - dafür schürfen sie nun Edelmetall. Am Sonntag ehrte die Stadt Vellmar die besten Sportler der vergangenen zwölf Monate in der Ahnatal-Schule.

Fast 400 erfolgreiche Athleten in den unterschiedlichsten Sparten bekamen Urkunden, Präsente und Medaillen.

Die junge Big Band der Schule umrahmte die Veranstaltung musikalisch und leitete mit „The Final Countdown“ die Ehrung der unter 15-Jährigen ein. Stadträtin Regine Braunen vertrat Bürgermeister Dirk Stochla. „Heute ehren wir zum 32. Mal unsere besten Sportler aus acht Vereinen“, sagte Braunen. „Wir wollen heute diejenigen würdigen, die erfolgreich sind und nebenbei noch die Schulbank drücken müssen oder ihren Lebensunterhalt anderweitig verdienen müssen“, führte die Stadträtin aus.

Nacheinander wurde jeder der jungen Athleten auf die Bühne gebeten und bekam eine Urkunde überreicht. Darunter viele erfolgreiche Sportler in den Sparten Judo, Volleyball und Leichtathletik. Besonders der SSC Vellmar konnte sich über die Ehrung vieler junger Talente freuen. So auch Emanuel Wieczorek (9, SSC Vellmar), der unter anderem Kreishallenmeister mit der Dreikampf Mannschaft (MKU10) wurde.

„Ich bin sehr stolz, dass ich eine Urkunde bekommen habe. Das ist ein gutes Gefühl“, sagte der Neunjährige. Moderator Jan Meyer führte durch die Veranstaltung und kündigte den zweiten Teil an - die Vereinsehrungen sowie die Übergabe der Medaillen an herausragende Sportler. „Wir haben heute 59 Medaillenträger“, sagte Meyer. Mit einer Bilderschau an der Leinwand, die jeden Verein individuell portraitierte, bekamen die rund 400 Gäste in der Schule einen Eindruck von Wettkämpfen und Training der Sportskanonen.

Zu den höchst ausgezeichneten und erneuten Goldmedaillengewinnern gehörte unter anderem Erich Figge, der bei der Olympiade im Gewichtheben der Masters (AK 8, plus 105 kg) den ersten Platz belegte. „Es ist immer etwas Besonderes, geehrt zu werden. Ich trainiere fünf Mal die Woche“, erzählte der Olympiasieger. Als nächste Erfolge setzt er sich die Deutschen und Europäischen Meisterschaften sowie die Weltmeisterschaft. „Vielleicht klappt es ja auch nochmal mit der Olympiade“, wünscht sich der Sportler.

Von Carolin Hartung

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