Zwei Gründe zum Feiern

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Spielerische Übung: Mitarbeiterin Doris König (Bildmitte) bei der Erinnerungstherapie mit den Senioren in der Wohnstube Sonne.

Im Seniorenzentrum Waldhof laufen die Vorbereitungen auf das bevorstehende Fest am Freitag, 29. Juni, ab 11 Uhr auf Hochtouren.

Nicht ohne Grund haben viele Ehrengäste, an der Spitze Landrat Uwe Schmidt, ihr Kommen zugesagt, denn in der Waldhofer Einrichtung gibt es gleich doppelten Grund zum Feiern: Die Familie Ilenburg blickt mit Stolz auf das 20-jährige Bestehen ihres Seniorenzentrums zurück und präsentiert bei der Gelegenheit gleich den kürzlich fertiggestellten 250 Quadratmeter großen Anbau, in dem der Festakt auch stattfinden wird. Leitbild: „Jeder Mensch ist anders“ Beate Fröhlich-Ilenburg und ihr Ehemann Wilfried Ilenburg, hatten vor 20 Jahren ihre Idee in die Tat umgesetzt, das Seniorenzentrum in Helsa/Waldhof zu übernehmen. Dass der Startschuss am 1. April 1992 alles andere als ein Aprilscherz war, sollte sich schon sehr bald herausstellen. Schnell hatten die beiden mit viel Elan und Idealismus ganz im Sinne ihres Leitbilds für Pflege und Betreuung „Jeder Mensch ist anders“ das Ansehen des Hauses in der Öffentlichkeit aufpoliert. Längst gehört auch Sohn Jens zum Führungsteam Ilenburg mit dazu.

Mit 46 Heimplätzen und 16 Mitarbeitern waren die beiden Ilenburgs in die Seniorenbetreuung gestartet, Zahlen, die längst der Vergangenheit angehören. Mittlerweile ist die Zahl der Plätze im Hause auf 154 und das Personal auf 117 Mitarbeiter gestiegen. Bereits drei Jahre nach der Übernahme des Hauses hatte sich das Ehepaar entschieden, im Zentrum zusätzlich eine Abteilung für Abhängigkeitskranke zu etablieren. Schon im Jahr 1998 folgte mit dem Ausbau des 1000 Quadratmeter großen Saals der nächste entscheidende Schritt: 600 Quadratmeter kamen den Bewohnern des Hauses als Kommunikationszentrum zu Gute, auf der restlichen Fläche wurden elf weitere großzügige Zimmer eingerichtet. Im Jahr 2001 gab es dann mit einem Neubau noch einmal einen entscheidenden Schub, der die Zahl der Plätze im Zentrum um weitere 48 anwachsen ließ.

Als letzte bauliche Maßnahme kam in diesem Jahr der Anbau hinzu, der den bereits vorhandenen Aufenthaltsraum noch einmal um eine Fläche von 250 Quadratmetern erweitert. Kein Wunder, dass einer der neuen Räume unter der Bezeichnung Wohnstube Sonne geführt wird, denn die großen Glasflächen lassen so viel Tageslicht herein, dass es im Raum angenehm hell ist. Und gleich nebenan wurde eine neue Therapieküche, eine von vieren im gesamten Komplex, mit eingerichtet, die ebenfalls Licht durchflutet ist und während des Aufenthalts in dem großzügigen Raum den Senioren die Möglichkeit bietet, sich mit der ein oder anderen Kleinigkeit an der Küchenzeile selbst zu bedienen. Und fällt mal was zu Boden – kein Problem, denn auf dem gefliesten Boden sind schnell alle Spuren beseitigt.

Trainingswohnungen

Aktuell bietet das Haus 121 Pflegeplätze und 27 Plätze für Abhängigkeitskranke an. Dazu kommen noch einmal sechs Trainingswohnungen für Abhängigkeitskranke, denen damit die Möglichkeit geboten werden soll, den Weg zurück in den Alltag zu finden.

Nach dem Festakt zum 20-jährigen Bestehen des Seniorenzentrums ab 11 Uhr schließt sich um 14 Uhr das Jubiläums-Sommerfest mit einem bunten Programm an. Zur musikalischen Unterhaltung tragen nicht nur die Gläsnertaler aus Nieste bei, sondern auch der hauseigene Chor die Waldhöfer Lossespatzen, und die Florian Freunde aus Wickenrode. Für die Feinschmecker werden unter anderem Spezialitäten aus dem Holzbackofen geboten. Außerdem bietet Brigitte Kunert ein Märchenquiz an. Speziell für die jüngeren Besucher des Sommerfestes wird der Zauberer Mumpitz seine Trickkiste auspacken und das Spielmobil Rote Rübe garantiert Spiel und Spaß.

Da die Familie Ilenburg nach der Erfahrung vergangener Feste mehrere hundert Besucher zum Sommerfest erwartet, ist ab 13.30 Uhr ein Pendelverkehr zwischen Eschenstruth und der Einrichtung im benachbarten Waldhof eingerichtet. Möglichkeiten zum Zusteigen: Alte Schule, Ecke Steinbachweg/Mühlenweg und Parkplatz Sportplatz.

Die Gäste haben dann auch die Gelegenheit, die Einrichtung bei einem Rundgang genauer kennen zu lernen und im Gespräch mit den Mitarbeitern einen Eindruck von der herzlichen Atmosphäre zu bekommen, die das Miteinander im Hause prägt. Schließlich hat die Einrichtung bei der letzten Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) im Februar 2012 auch nur Bestnoten bekommen und liegt mit der Bewertung von 1,1 sogar noch besser als der Landesdurchschnitt. Dass die Befragung der Bewohner gar mit einer glatten 1,0 ausgefallen ist, dürfte Beweis genug sein für die Qualität der Einrichtung in allen Bereichen. (zlr)

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