Regionalmuseum Alte Schule erinnert an Kaufungens Kloster für Benediktinerinnen

Besuch bei Heinrich und Kunigunde

Freuen sich über die Leuchtkraft der Medaillons: Hans-Joachim Binzel (von links), Bernhard Weingart und Albert Noll im Regionalmuseum auf den Spuren Kaufunger Geschichte. Foto:  Wienecke

Kaufungen. Diese Besucher kennen sich mit Kaufunger Geschichte gut aus: Hans-Joachim Binzel, Bernhard Weingart und Albert Noll trafen sich in der Jahressonderausstellung „1000 Jahre Kaufungen: Arbeit, Alltag, Zusammenleben“ im Regionalmuseum in Oberkaufungen.

Hans-Joachim Binzel ist Gästeführer im Ort, Bernhard Weingart gehört zu den Ehrenamtlichen des Regionalmuseums und Albert Noll repräsentiert Kaufungen seit Jahren. Er und seine Frau Heidi stellen Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde dar. „Manchmal sind sie auch mit Gefolge unterwegs“, ergänzt die Leiterin des Regionalmuseums, Ulla Merle.

Die drei Besucher betrachten im Kunigundenzimmer des Museums den Dia-Leuchtkasten, der vier Glas-Medaillons aus der Zeit um 1500 zeigt. Die Originale aus der Stiftskirche sind heute im Rittersaal zu finden.

Kaiser Heinrich II. und Kunigunde von Luxemburg, die Stifter des Klosters für Benediktinerinnen in Kaufungen, sind darauf zu sehen. Darunter wird der Einsiedler und Abt Benedikt von Nursia gezeigt, der Gründer des Benediktinerordens. Scholastica, die um 480 in Italien in Nursia, dem 154 Kilometer von Rom entfernten Norcia, geboren wurde, wird neben Benedikt abgebildet. Sie gilt als seine Schwester. „Sie ist die Identifikationsfigur für die Frauenklöster“, berichtet Ulla Merle.

Regionalmuseum Alte Schule, Schulstraße 33, Oberkaufungen, Tel. 05605/ 7307, mittwochs, donnerstags und samstags 14 bis 17 Uhr, sonntags 10 bis 17 Uhr. Eintritt: sechs bis 18 Jahre: 0,50 Euro, Erwachsene: 1,50 Euro, Infos im Internet: www.kaufungen.eu

Von Bettina Wienecke

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