150 Besucher kamen zu dreitägigem Programm im Ahnataler Haus der Begegnung

Frische Waffeln: (von links) Toni Pilz, Ursel Weber und Christel Bretthauer von den Ahnataler Landfrauen haben die süße Speise gebacken. Fotos: Kisling

Ahnatal. Drei Tage lang ist das Ahnataler Haus der Begegnung zu einem Ort der Diskussion, des Nachdenkens, des Lachens und des Glaubens geworden.

Vor dem Hintergrund des 40-jährigen Bestehens der Gemeinde stellten die Veranstalter der Landeskirchlichen Gemeinschaft ein vielfältiges Programm auf die Beine. „Wir möchten mit den Ahnatalern ins Gespräch kommen und ein Miteinander schaffen“, erklärte Prediger Thomas Herdecker. Deshalb habe man Themen gewählt, die alle Generationen betreffen. Den Auftakt machte Sozialpädagoge und Jugendarbeiter der Gemeinde Ahnatal, Wolfgang Blenkle, mit dem Vortrag „Generation Facebook – wie verändert sich unser Leben?“, dessen Ziel es sei, die sich wandelnden Interessen der Jugendlichen nachzuvollziehen.

Musikalische Abenteuer

Unterhaltsam wurde es am Freitagnachmittag: Mit „Klüngel, das Krokodil mit der Klingel“ stand eine musikalische Abenteuerlesung für die ganze Familie an, ehe Referent und Evangelist Lothar Velten in seinem Vortrag „Beständig ist nur der Wandel“ auf Zusammenhänge zwischen Evangelium und Alltagsleben einging.

„Die Idee hinter den Aktionstagen, sich mit heutigen Themen auseinander zu setzten und diese in einen Zusammenhang mit dem Evangelium zu setzen, ist sehr gut“, lobte Velten. Unterstützt wurde er bei seinem Vortrag von Liedermacher Klaus-André Eickhoff, der den Besuchern humorvolle Liedtexte bot. Für Belustigung sorgte zudem die Vorstellung von Clownin Bettina Fröhlich-Barkamp aus Dörnberg.

Den größten Zuspruch erhielt der abschließende „Heimat“-Nachmittag. Mit den Ahnataler Landfrauen, die frische Waffeln backten und eine Ausstellung vorbereitet hatten, einer historischen Werkzeug-Sammlung von Andreas Fleck und dem Volkschor Weimar wurde ein Angebot geschaffen, dass sowohl Jugendliche als auch Erwachsene und Senioren ins Haus der Begegnung lockte. „Wir hätten uns die Tage zuvor etwas mehr Besucher gewünscht, aber umso mehr freuen wir uns über den großen Zuspruch beim Heimatnachmittag“, meinte Herdecker.

Zu den anderen Programmpunkten waren im Schnitt rund 35 Besucher gekommen, sodass sich insgesamt rund 150 Besucher an den Aktionstagen beteiligten.

Ob das Konzept in Zukunft Bestand haben und fest im Kalender der Landeskirchlichen Gemeinschaft integriert werden soll, ist noch offen. (ptk)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.