Kirchengemeinde Weimar: Pfarrerin Ute Dilger hofft auf Hilfe – Vorbereitung auf den Kindergarten

Betreuer für Spielkreise gesucht

Einmal ohne die Eltern: Zoé (von links), Amelie, Karl, Henriette und Jonah genießen die Spielkreise unter der Leitung von Daniela Stich (hinten). Foto: Kisling

Ahnatal. Die Spielkreise der evangelischen Kirchengemeinde Weimar sind ein fester Bestandteil des Kirchenlebens. Vor zehn Jahren startete Angelika Aschenbrenner das Projekt, bei dem die Sprösslinge im Alter zwischen einem und vier Jahren auf den Kindergarten vorbereitet werden sollen.

Nur ein Vormittag übrig

Aus privaten Gründen zog sich Aschenbrenner im Herbst vergangenen Jahres zurück, ihre Nachfolgerin wurde Daniela Stich. Doch auch Stich ist nun ebenfalls aus persönlichen Gründen gezwungen, das Amt niederzulegen.

Aus den ehemals drei Spielkreisnachmittagen ist somit noch ein Vormittag geworden.

Deshalb sucht die Kirchengemeinde derzeit nach einem Nachfolger. „Die Eltern haben vielfach den Wunsch geäußert, dass die Spielkreise erhalten bleiben, und natürlich hoffen wir, dass sich jemand bereit erklärt, diese Aufgabe anzunehmen“, erklärt Pfarrerin Ute Dilger.

Momentan findet der Spielkreis von Daniela Stich mittwochs zwischen 9.15 Uhr und 11.15 Uhr statt. Über eine zeitliche Verschiebung könne man aber mit einem potenziellen Nachfolger diskutieren.

Als Grundvoraussetzung für die Arbeit nennt Dilger den sicheren pädagogischen Umgang mit Kleinkindern sowie kirchliche Identifikation. „In den Spielkreisen wird häufig spezifisch zu den Kirchenjahreszeiten gearbeitet“, so Dilger. Die Arbeit laufe auf Honorarbasis, Details seien in einem persönlichen Gespräch zu erfahren. Ziel der Arbeit im Spielkreis sei es, die Kinder an eine gewisse Zeit ohne Eltern zu gewöhnen. „Kinder brauchen Rituale, damit es ihnen leichter fällt, eine neue Bezugsperson in einer neuen Umgebung zu akzeptieren“, meint Daniela Stich. Gemeinsam mit Stich wird derzeit noch gebastelt, gesungen, Musik gehört und es werden Bewegungsspiele absolviert. Für Stich ist der Spielkreis immer etwas Besonderes. „Die freudestrahlenden Gesichter, mit denen die Kinder zu mir kommen und sich auf die zwei Stunden freuen motiviert mich“, erklärt sie. Deshalb liege es auch ihr am Herzen, dass die Tradition der Spielkreise erhalten bleibt. (ptk)

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