Hammermüller leitet Parlament, Nicolaus bleibt Vize-Bürgermeister

Mit bewährtem Personal in die neue Wahlperiode

V.  Hammermüller

Niestetal. Die Gemeinde Niestetal hat seit Donnerstagabend wieder funktionsfähige Gremien: Zweieinhalb Wochen nach der Kommunalwahl ist das neue Gemeindeparlament erstmals zusammengetreten. An der Spitze des 31 Sitze umfassenden Gremiums steht auch in den kommenden fünf Jahren Volker Hammermüller.

Für den Sozialdemokraten ist es die zweite Wahlperiode als Gemeindevertretervorsitzender. Hammermüller wurde in offener Abstimmung einstimmig gewählt. Der Parlamentschef, formal ranghöchster Kommunalpolitiker in Niestetal, bot insbesondere den neu ins Parlament gewählten Gemeindevertretern seine Hilfe an. Ebenfalls harmonisch verlief die Wahl des Gemeinde- vorstands. Auch dabei setzten die Gemeindevertreter auf Kontinuität. Vize-Bürgermeister und damit Stellvertreter von Rathauschef Andreas Siebert bleibt Werner Nicolaus (beide SPD). Er ist seit fünf Jahren Erster Beigeordneter, zuvor saß Nicolaus dem Niestetaler Parlament vor. Einstimmig gewählt wurden auch die weiteren Mitglieder des Gemeindevorstands: Wolfgang Umbach, Klaus Fischer, Silvia Nolte, Brunhilde Herbst (alle SPD), Rainer Althans, Brunhilde Wischmann, Reinhard Roth (alle CDU) sowie Bernhard Steinbach (Grüne).

Zuvor hatte Bürgermeister Siebert den Bürgern gedankt, die sich am 27. März zur Wahl gestellt hatten. Sie hätten „die anonyme Masse verlassen“ und seien bereit, Stellung zu politischen Themen zu nehmen. Niestetal, so Siebert, entwickle sich rasant. Die Mitglieder der Gremien sollten dafür sorgen, dass daraus nicht eine rasende Entwicklung werde.

Zu den wichtigsten Themen der neuen Wahlperiode zählten der Verkehrsentwicklungsplan für die Gemeinde und der Bau des Schwimmbades.

Der nächste Urnengang in der Gemeinde steht im Frühsommer 2012 an: Dann findet die Bürgermeister-Direktwahl statt. Archivfotos: nh

Eine Übersicht mit den Mitgliedern von Gemeindeparlament und Gemeindevorstand veröffentlichen wir in der kommenden Woche.

Von Peter Ketteritzsch

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