Aktionsstart 2011: Kirchenbezirk Baunatal sammelte 1405 Euro für „Brot für die Welt“

Bewegung vertreibt Angst

Sänger mit Leib und Seele: Die Mädchen und Jungen des Schulkinderchores gestalteten den traditionellen Familiengottesdienst in der Baunataler Stadthalle mit. Foto:  Grigoriadou

Baunatal. Mit viel Musik eröffneten die Gemeinden des evangelischen Kirchenbezirks Baunatal ihren traditionellen Familiengottesdienst. „Die Spenden kommen der Aktion Brot für die Welt 2011 zugute“, sagte Pfarrer Joachim Simon, der gemeinsam mit Ehefrau Katja den Gottesdienst gestaltete.

450 Besucher spendeten eifrig für zwei Projekte in Afrika und Indien, die über mehrere Jahre unterstützt werden. Insgesamt kamen 1405 Euro zusammen. „Die Spendenbereitschaft ist sehr groß“, stellte Pfarrer Simon fest. Ein Grund dafür sei, dass die Leute wissen, wofür sie spenden, und dass Menschen direkt vor Ort unterstützt werden.

Locker und wunderschön

Wunderschön und angenehm locker, so bewerteten Asmuth und Hildegard Schaub den Gottesdienst. „Vor allem wurden aktuelle Probleme angesprochen, die uns alle angehen“, sagte Hildegard Schaub. Der siebenjährige Felix Umbach aus Baunatal fand allerdings die Trompeten des Posaunenchors am besten. Und auch Mama Silvia gefiel das Musikprogramm.

Hoffnungsvoll blickte das Pfarrerehepaar Simon in die Zukunft. „Auch wenn das Jahr 2011 als Katastrophenjahr gesehen wird, haben sich viele Menschen in Bewegung gesetzt.“ Nach Fukushima werden neue Wege beschritten, viele Menschen in den arabischen Staaten haben gegen die Mächtigen gekämpft oder tun es noch. Pfarrerin Katja Simon erzählte: „Ich kenne viele, die sich selbst in der Fülle der Güterwelt einsam fühlen. Denn das ist ein kurzes Glück.“ Bewegung, Licht und Hilfe soll den Menschen beim aufeinander zugehen helfen.

Ernst und Anneliese Kuhnert aus Altenritte freuten sich über die jungen Sänger. „Die Kleinen waren mit so viel Begeisterung dabei“, sagte Ernst Kuhnert und lächelt. (pgr)

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