Der 2011 erbaute Übungsplatz soll saniert werden

Bike-Strecke: Schotterhügel bergen Gefahr

Sanierungsbedarf auf dem Baunataler Pumptrack: Auf dem linken Foto legt sich Alexander Konsek (16) als geübter Mountainbiker auf der äußeren intakten Bahn so richtig in die Kurve. Pascal Adam (rechtes Foto) zeigt einen der nichtbefahrbaren Schotterhügel, der bei den Sanierungsarbeiten abgetragen werden soll. Fotos: Hartung

Baunatal. „Die Schotterhügel in der Mitte des Pumptracks (Übungsstrecke) müssen dringend weg“, sagt Streetworker Pascal Adam. Die seien wegen der hohen Verletzungsgefahr nicht mehr befahrbar. „Aufgrund der kleinen Steinchen gäbe es dort auch für geübte Fahrer eine Ausrutschgarantie“, sagt der Streetworker.

Vom 13. bis 16. August will eine Gruppe Jugendlicher den Pumptrack, den es seit Oktober 2011 neben der Baunataler Rundsporthalle gibt, sanieren. „Wenn etwas viel benutzt wird, dann muss es oft gewartet und überarbeitet werden“, erklärt Moritz Gräbe, der die Strecke vor zwei Jahren geplant hat. So ist es eben auch mit einer Mountainbikestrecke.

Auf dem Baunataler Pumptrack sei immer etwas los, sagt der 28-Jährige. Bereits ganz junge Biker wie Gräbes dreijähriger Sohn Wyn sind mit sogenannten Laufrädern auf der Strecke unterwegs. „Der Kleine hat hier riesigen Spaß und ist erst mal für vier Stunden beschäftigt“, sagt der Papa schmunzelnd. 

Selbstverständlich drehen hier auch geübte Mountainbiker ihre Runden. Alexander Konsek (16) legt sich bei einer Testfahrt ganz schön steil in die Kurve. Natürlich wolle er und sein Bruder Sebastian (18) bei der Sanierung helfen. Bereits beim Bau haben die beiden Jugendlichen mitgeholfen.

Durch die Sanierungsbedürftigkeit der Strecke hat sich auch die Zielgruppe geändert. Eigentlich sollte der Pumptrack für Jedermann gemacht werden. „Das war aber damals sehr schwierig für den Bauleiter umzusetzen“, erklärt Adam. Mittlerweile sei das Gelände ziemlich heruntergewirtschaftet. 

Das soll jetzt bei der Sanierung geändert werden. Die Strecke könnte danach wieder für Jedermann befahrbar sein. Der äußere Ring soll bleiben, wie er ist. Der innere Teil des Geländes jedoch wird komplett verändert . Dazu müssen rund 40 Tonnen Erde aufgefüllt werden.

Wer mithelfen will, den Pumptrack wieder befahrbar zu machen, ist zu den Sanierungsarbeiten willkommen.

Von Tina Hartung

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