Geschichtsverein Schauenburg bringt Buch mit alten Fotos aus Breitenbach heraus

Bildband hält die Zeit fest

Sangen bei der Buchvorstellung alte Lieder: Roswitha Bittner (links) und Regina Jacob vom Vocalquartett Bründersen.

Schauenburg. Fast hätte die Buchvorstellung verschoben werden müssen: Als eigentlich alles fertig war, gab es plötzlich Probleme mit dem Computer, in der Druckerei wurde jemand krank: „Um so mehr sind wir froh, dass wir das Buch heute präsentierten können“, sagte Heinz Vonjahr bei der offiziellen Vorstellung am Samstag in der Schauenburger Märchenwache.

„Bilder aus dem Dorf Breitenbach“ heißt der Fotoband mit 144 Seiten, den Mitglieder des Geschichtsvereins Schauenburg zusammengestellt haben. Er zeigt Bilder aus einer scheinbar anderen Welt, aus dem Breitenbach des frühen bis mittleren 20ten Jahrhunderts. Einer Welt, in der noch Kühe durchs Dorf getrieben wurden und Pferdefuhrwerke die Äcker umpflügten.

Die Bilder stammen aus dem Archiv des Geschichtsvereins und ursprünglich aus Privatbesitz. Ein fünfköpfiges Redaktionsteam nahm die Recherchearbeit auf sich: Es galt herauszufinden, wer die Personen auf den Bildern waren, welche Ereignisse sie zeigten.

Teilweise war das nicht einfach, sagt Hans Friedrich, der sein Leben lang in Breitenbach gewohnt hat: „Wenn man wie ich siebzig Jahre hier gelebt hat, dann kennt man die meisten Leute. Aber ich kannte natürlich nicht jeden, der auf einem alten Klassenfoto meines Vater zu sehen ist.“ Seit Januar 2010 war das Redaktionsteam im Einsatz. Klaus-Berndt Nickel, Friedhelm Lecke, Hans Friedrich und Heinz Vonjahr hatten schon an dem Buch „Beiträge zur Geschichte des Dorfes Breitenbach“ mitgearbeitet – einem Buch, das 2008 erschienen war und inzwischen vergriffen ist.

Neu zur Gruppe gestoßen ist Wilhelm Keßler. Bei der Buchvorstellung sang das Vocalquartett Bründersen Heimatlieder, in die zum Schluss auch eingestimmt werden durfte.

Verkauft wird der neue Bildband zum Preis von 18 Euro vom Geschichtsverein Schauenburg.

Kontakt: Vorsitzender Manfred Bollerhey, Tel.: 0 56 01/12 15, E-Mail: m.bollerhey@t-online.de.

Von Irene Habich

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