Ausstellung der Herderschule über das Konzentrationslager Theresienstadt

Bilder gemalt im Angesicht des Todes

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Das frühere KZ Theresienstadt: Von dort stammen die Texte und Bilder der ermordeten Kinder.

Kassel. Eine Auswahl von Zeichnungen, Gedichten und Texten, die von Kindern aus dem Konzentrationslager Theresienstadt stammen, ist noch bis Freitag, 28. September, in der Kasseler Herderschule zu sehen.

Die erschütternden Zeugnisse der jungen Häftlinge, von denen viele im KZ Auschwitz umgebracht wurden, stammen aus einer Sammlung des Jüdischen Museums in Prag.

Zum Auftakt der Ausstellung berichtete Edith Erbrich aus Langen in dem Oberstufengymnasium des Landkreises Kassel in der Unterneustadt über ihre Deportation und beantwortete Fragen der jungen Leute. Als Siebenjährige war Edith Erbrich von Frankfurt nach Theresienstadt verschleppt worden. (ket)

Info: Die Ausstellung ist bis zum 28. September täglich während der Öffnungszeiten der Herderschule, Maulbeerplantage 1, zu sehen.

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