Lebhafte Diskussion im HNA-Leserbeirat - Mitglieder gestalten eine Ausgabe mit

Bilder sind jetzt besser

Helga

Kreis Kassel. Lokalisierung der HNA, Internetauftritt, Jugendthemen, aber auch Freizeittipps und Lesegewohnheiten - das waren nur einige Themen, die die Mitglieder des HNA-Leserbeirates in ihrer jüngsten Sitzung nach einem Dreivierteljahr Pause diskutierten. Mit dabei der stellvertretende Chefredakteur Jan Schlüter, dazu Ingrid Jünemann (Leiterin Redaktion Baunatal) und Peter Ketteritzsch (Leiter Redaktion Landkreis Kassel). Ein Fazit: Die prominente Platzierung lokaler Themen auf den ersten Seiten, die bei den ersten Treffen noch auf Kritik gestoßen war, erfuhr jetzt mehr Akzeptanz. Mehr noch: Auf die zugespitzte Frage Jan Schlüters, ob es denkbar wäre, auch den Sport- und Kulturteil radikal zu lokalisieren, gab es mehrheitlich Zustimmung.

„Konsequent“ fände dies Dr. Petra Hempel aus Baunatal, die auch anmerkte, dass die Qualität der Bilder in der HNA zugenommen habe. „Nichts ausmachen“ würde dies auch Dieter Günther aus Lohfelden. Kritisch angemerkt wurde jedoch, dass durch die Lokalisierung manches Aufmacher-Thema ein wenig „an den Haaren herbeigezogen“ wirke.

Auch die zunehmende Verzahnung von gedruckter Ausgabe und Internet war Thema der Diskussion und wurde positiv gewertet. Schlüter wies darauf hin, dass die Besucherzahlen im Netz sich seit dem letzten Treffen des Leserbeirates auf über 80 000 täglich mehr als verdoppelt hätten. Noch mehr Verweise in Print aufs Internet wünschte sich Dr. Hempel. Peter Ketteritzsch verwies auf die steigende Zahl der Kommentierungen der Artikel im Internet.

Aufmerksam registriert wurden vom Leserbeirat auch diverse Neuerungen in der HNA. So zum Beispiel von Helga Neukirchen aus Baunatal die Einführung der Tierseite und von Inge Müller-Gabski aus Helsa der Start des Projekts „Medien machen Schule“ für Grundschüler .

Neben den härteren Nachrichten spielten in der Diskussion jedoch auch Tipps zur Freizeitgestaltung eine Rolle. Hinweise für gute Restaurants zum Beispiel - auch über das HNA-Verbreitungsgebiet hinaus - wurden gewünscht.

Das warf die grundsätzliche Frage auf, wie weit die HNA redaktionell über den eigenen Tellerrand hinausschauen sollte. Ingrid Jünemann merkte dazu an, dass das Geschehen vor der Haustür deswegen nicht vernachlässigt werden dürfe.

Blieb am Ende noch die ganz individuelle Sicht des Zeitungslesens: „Das Beste kommt bei mir in der Zeitung immer zum Schluss“, meinte Dieter Günther. „Dann lese ich die Cartoons.“

Beirat in der Redaktion

Mit diesem Treffen ist die Arbeit des Leserbeirates noch nicht beendet: Die Mitglieder werden demnächst an einem Tag mit der Redaktion gemeinsam arbeiten - und dann mit eigenen Themenvorschlägen die Zeitung gestalten. (swe)

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