Maler Harald Keßler (Immenhausen) stellt seine Kunst bis Juni im Schauenburger Rathaus aus

Bilder spiegeln ein Leben für die Natur

Der Natur auf der Spur: Zu Harald Keßlers Lieblingsmotiven gehören Tiere und farbenfrohe Landschaften. Foto: Hartung

schauenburg. „Ich lebe nur für die Natur“, sagt Harald Keßler. Tiere und die Natur seien für ihn so wichtig wie die Luft zum Atmen. Das spiegelt sich auch deutlich in seinen Bildern und Holzschnitzereien wider.

Am Dienstagabend eröffnete Bürgermeisterin Ursula Gimmler die Ausstellung „Malerei von Harald Keßler“ im Schauenburger Rathausfoyer. Besucher können nun rund 30 farbenfrohe und lebendige Bilder betrachten. Zur Eröffnung kamen leider nur sehr wenige Gäste.

Auf allen Gemälden sind Tiere, Wälder, Bäche und romantische Landschaften zu sehen. Ein Motiv, welches es Keßler ganz besonders angetan hat, ist der Reinhardswald. Der 68-Jährige verbringt seine Freizeit auch gern im Tierpark Sababurg.

„Je öfter ich in der Natur bin, desto fröhlicher und zufriedener bin ich“, sagt der Künstler über sich.

Harald Keßler wurde 1943 in Uschlag geboren. Heute wohnt er in Immenhausen. Mit vier Jahren fing er an, seine ersten Aquarelle zu malen, mit zwölf Jahren begann er unter Anleitung seines Paten, des Kunstprofessors Alfred Winkelmeyer, unter anderem mit Ölfarben zu malen. Als Keßler 24 Jahre alt war, begann er außerdem mit der Schnitzerei. Heute malt er nur noch wenige Aquarelle, hauptsächlich benutzt er Öl- und Acrylfarben.

Werke im Königshaus

Einige seiner Werke hängen sogar im Königshaus in Hannover. Neben der Malerei sammelt Keßler Mineralien und schaut gern mit seinem Teleskop in die Sterne.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Juni im Schauenburger Rathaus zu sehen.

Von Tina Hartung

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