Kommune Niederkaufungen feierte Hoffest

Moderne Technik in der Schlosserei: Marek Senicky (v. li.) erklärte Manfred Keidel, Fairy von Lilienfeld und Markus Ense einen dreidimensionalen Drucker, der Kunststoffteile produziert. Fotos: Dilling

Kaufungen. Manfred Keidel steht mit einer Besuchergruppe in der Schlosserei der Kommune Niederkaufungen vor einem Tisch mit einem dreidimensionalen Drucker, der Kunststoffteile maßschneidern kann.

Kommunemitglied Marek Senicky erklärt gerade seinen selbst konstruierten Schredder, mit dem man Plastikteile recyceln kann. Keidel, der aus Escherode stammt, ist beeindruckt. „Das sind keine Spinner. Das hat alles Hand und Fuß. Es ist erstaunlich, wie sich das hier alles aus einer Keimzelle entwickelt hat.“

Keidel war nicht der einzige Besucher beim Hoffest der Kommune Niederkaufungen, der während der vielen Führungen durch Werkstätten, Kantine, Gemüsegärten, Hofladen oder Schreinerei über die Vielfalt der Kommune-Betriebe und den Einfallsreichtum seiner derzeit 83 Bewohner (davon 20 Kinder) staunte.

Hoffest der Kommune Niederkaufungen

Was sich seit 26 Jahren als Lebens- und Arbeitsgemeinschaft entwickelt hat, als die ersten Kommunemitglieder aus Hamburg kamen und nahe der Losse ein Grundstück kauften, gleicht einem Konzern mit vielen Geschäftszweigen im Kleinen: biologische Landwirtschaft, Käserei, Tagespflege, Gebäudeplanung, Energieberatung, ein Kindergarten und vieles mehr. „Bei uns greift vieles ineinander“, sagte Kommunemitglied Astrid („Astrid genügt“) ihrer Besuchergruppe. Sie zeigte ihnen die Holzöfen, in die die Abfälle der Schreinerei über einen Schacht gleich hineinrutschen.

Von Peter Dilling

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