Altenritter Kuckucksfest mit Holzdreikampf und Taufen

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Aus dem Jugendorchester des KSV-Musikzugs: Anna-Lena Käse, Alina Mumberg, Franziska Schwedes und Niklas Ludwig (von links, in Weiß) treten als Team Bläserbande beim Sägen an. Jan Rämisch (Mitte, hinten) und Arnd Mumberg (rechts, beide in Schwarz) unterstützen sie.

Baunatal. Wenn die Bläserbande auf die Kirmesburschen und die Kuckucksklatscher trifft, ist es wieder so weit: Beim Altenritter Kuckucksfest, das bereits zum 14. Mal stattfand, traten sechs Mannschaften zum Holzdreikampf an.

Es galt, einen 200 Kilogramm schweren Eichenstamm als Team 50 Meter weit zu ziehen, Buchenholz auf Maß zu sägen und Scheite, die Holzklever genannt werden, so in ein Fass zu werfen, dass sie darin liegen bleiben.

Veranstaltet wird das zweitägige Fest vom Musikzug des KSV Baunatal und den Altenritter Jungs, einer Gemeinschaft aus Altenrittern. Bei der Eröffnung des Festes wurde der Dorfplatz von Bürgermeister Manfred Schaub (SPD) wie geplant eingeweiht. 80.000 Euro hat die Stadt in die Umgestaltung gesteckt, der zögerlich plätschernde Brunnen gibt allerdings nach wie vor Rätsel auf.

Der Musikzug unter der Leitung von Achim Hartung begleitete den Holzdreikampf musikalisch. Die Handballer Christoph Thies, Nico Mumberg, Torben Hellmuth und Philipp Jakob (GSV Eintracht Baunatal) siegten als Team Kuckucksklatscher, gefolgt von Anna-Lena Käse, Alina Mumberg, Franziska Schwedes und Niklas Ludwig, der Bläserbande, die aus Mitgliedern des Jugendorchesters des Musikzugs des KSV Baunatal besteht.

Sie teilten sich mit den Kirmesburschen aus Kirchbauna (Stephan Käse, Klaus Krug, Lars Brumund und Michael Krug) den zweiten Platz. Wacker schlugen sich auch das zweite GSV-Handballteam, die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Altenritte und das Altenritter SPD-Team mit den Abgeordneten Timon Gremmels und Ullrich Meßmer.

Bilder vom Fest

Holzdreikampf beim 14. Altenritter Kuckucksfest

Als Kuckucke bezeichnen sich die Altenritter selbst. Vier Zugezogene haben sich beim Kuckucksfest taufen lassen. Sie mussten auf einem in der Bauna aufgebauten Steg laufen und Fragen zur heimischen Mundart beantworten. Für die Taufe wurde eine aus einem Gartenschlauch gebaute Dusche benutzt, die an der Brücke befestigt wurde.

Von Bettina Wienecke

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