Geschichts- und Museumsverein weist im Rathaus auf Vielfalt eigener Exponate hin

Blick auf andere Kulturen

Ausstellungsvitrine: Immer wieder interessieren sich Rathausbesucher für die Exponate, die der Geschichts- und Museumsverein Fuldatal im Rathausfoyer präsentiert, wie hier Horst Werner, Vorsitzender des Freundeskreises historisches Ihringshausen. Foto: Hobein

Fuldatal. Die Vitrine des Geschichts- und Museumsvereins Fuldatal (GuM) im Rathausfoyer ist immer wieder ein Anziehungspunkt für die Besucher der Fuldataler Gemeindeverwaltung. Mit kleinen, wechselnden Ausstellungen wollen die Museumsleute auf die Vielfalt von Exponaten im Heimatmuseum im Simmershäuser Haus der Vereine aufmerksam machen. Jetzt haben sie eine kleine Ausstellung zusammengestellt, die ganz verschiedene Lebensbereiche miteinander kombiniert und verknüpft.

„Wir wollen damit dazu anregen, sich einmal Gedanken darüber zu machen, woher wir kommen, und dass es neben unserer Kultur auch noch andere Kulturen gibt“, betont Uli Schlaudraff vom Museumsverein. Die Ausstellung im Rathaus steht unter dem Motto: Fremde Kulturen – Gemütlichkeit und Wissen vom Leben ‚anno dazumal‘. So werden unter anderem eine Indianerfigur aus Peru, aus rotem Ton gebrannt, oder eine Menschensäule aus Schwarzafrika, aus Ebenholz geschnitzt, aus fremden Kulturen vorgestellt, wie sie im Völkerkundlichen Museum in Witzenhausen zu besichtigen sind.

Dabei wird auch auf die Frage eingegangen, woher wir eigentlich kommen und in diesem Zusammenhang auf die Sonderausstellung „Evolution der Menschen“ im Naturkundemuseum Kassel hingewiesen, weil diese Objekte natürlich nicht im Fuldataler Heimatmuseum gezeigt werden können.

Natürlich bildet die Heimatgeschichte, die ortsbezogene Vergangenheit, verknüpft mit der aktuellen Natur und Umwelt, den Schwerpunkt der Arbeit der Heimatkundler und ist im Heimatmuseum vielfältig dargestellt. Eine kleine Auswahl von Exponaten, die Dietrich Ringewaldt ausgesucht hat, gibt in der Rathausvitrine einen Einblick in das Heimatmuseum in Simmershausen.

„Wir wollen mit den wechselnden Exponaten in der Vitrine dazu auffordern“, so der Vereinsvorsitzende Volker Luckhard, „sich einmal Zeit zu nehmen, im Heimatmuseum die Welt der Vergangenheit von ,anno dazumal‘ zu erforschen.“ Nicht nur die „Gute Stube“ von 1900 ist dort zu sehen, sondern viele Gegenstände früher Zeiten (die das Leben lebenswerter machten) - der Arbeitsplatz im Braunkohlebergbau, die Hahn-Sicherheitsschlösser (von Zeiss-Ikon übernommen), ärztliche Instrumente, der Tante-Emma-Laden aus Wahnhausen oder aber viele ausgestopfte Tiere sind lohnende Objekte, die während der Öffnungszeiten des Heimatmuseums im Haus der Vereine in Simmershausen, Teichstraße, besichtigt werden können. (phk)

Das Heimatmuseum ist wie folgt geöffnet: Jeden 1. Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr, jeden 2. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung unter Telefon 05 61/81 18 48 (Museum) oder Telefon 0 56 07/70 69 (Willy Pötter).

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