Geschichts- und Museumsverein weist im Rathaus auf Schmuckstücke des Ortes hin

Ein Blick auf Historisches

Museumseinrichtungen: Die Standorte Simmershausen und Wilhelmshausen werden dargestellt und ausführlich beschrieben.

Fuldatal. Auf Fuldatals „Historische Perlen“ weist der Geschichts- und Museumsverein Fuldatal (GuM) in der Ausstellungsvitrine im Rathaus der Gemeinde hin. Angefangen von den Dorfchroniken bis hin zum Besuch der Museumseinrichtungen fehlt kein Hinweis auf die historische Vergangenheit der früheren Orte der heutigen Großgemeinde.

„Mit Bild und Text möchten wir über einzelne archäologische, historische und kulturelle Perlen in Fuldatal informieren“, sagt derVorsitzende des Vereins, Volker Luckhard, angesichts der Informationen in der Vitrine.

Kleinode und Schmuckstücke

Viele Kleinode und Schmuckstücke der Fuldataler Heimat sowie seiner Geschichte hat Dietrich Ringewaldt in der Vitrine zusammengestellt. Damit sollen die Betrachter animiert werden, sich die dargestellten Objekte in den Einrichtungen und Sammlungen des Geschichtsvereins einmal näher anzusehen. „Wir wollen neugierig machen“, sagt Dietrich Ringewaldt. Zu den historischen Perlen zählen die Dorfchroniken der einzelnen Ortsteile, deren urkundliche Ersterwähnungen darin festgehalten sind. Aber man erfährt auch vieles, was in all den Jahren passiert ist. Auch die jüngere Geschichte bleibt nicht unerwähnt.

Die Geschichte der Reinhardswaldschule ist in einem Buch von Willy Pötter festgehalten und Volker Luckhard stellt Fuldataler Persönlichkeiten in dem Buch „Erinnerungen“ vor. Beispielsweise wird darin an Georg Spitzer erinnert, der die noch existierende Sternwarte Rothwesten auf dem Häuschensberg geschaffen hat.

ECO-Pfade für Wanderer

Auch historisch interessierte Wanderer werden eingeladen, die beiden ECO-Pfade zu erkunden und dabei unsere engere Heimat mit ihrer Geschichte kennen zu lernen. Jeweils sieben historische Stellen können über die Siedlungsgeschichte Simmerhausen und über die Kulturgeschichte Knickhagen-Wilhelmshausen erwandert werden.

Von der Steinzeit über die romanische Perle „Marienbasilika“ bis zum Siebenjährigen Krieg und der neuzeitlichen Spiegelherstellung bieten die beiden Pfade manch unerwartete Überraschung und Einblicke in das Leben unserer Vorfahren, sind sich die Fuldataler Museumsleute sicher.

Sie empfehlen, die „Fuldataler Museumsperlen“, das Heimatmuseum und die historische Schmiede in Simmershausen sowie die Obermühle mit der Museumsscheune in Wilhelmshausen zu besuchen. Dort, so Luckhard und Ringewaldt übereinstimmend, könne man noch viele Exponate besichtigen, die das Bild von den „Fuldataler historischen Perlen“ vertiefen und abrunden würden.

Von Klaus Hobein

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