Blitzer der Stadt Baunatal soll für mehr Verkehrssicherheit sorgen

Baunatal. Die Stadt Baunatal mietet erneut ein Tempomessgerät, um Raser zu erwischen. Mieten sei günstiger als kaufen, so heißt es aus dem Rathaus. Die Stadt betont zudem, dass es nicht um Einnahmen fürs Stadtsäckel, sondern um mehr Verkehrssicherheit gehe.

Wir befragten dazu Roger Lutzi, Pressesprecher der Stadt Baunatal.

Herr Lutzi, was hat die Stadt Baunatal zuletzt durch Tempokontrollen eingenommen?

Roger Lutzi, Sprecher der Stadt Baunatal, zu städtischen Tempokontrollen

Roger Lutzi: 2010 waren es 107.000 Euro Buß- und Ordnungswidrigkeitsgeld. Dieses Jahr wurden bis Ende November 124.000 Euro verbucht.

Wo liegen gefährliche Stellen, sodass der Blitzer dort oft eingesetzt wird, um Verkehrsteilnehmer zu rücksichtsvollerem Fahren zu erziehen?

Lutzi: Es gibt vier sehr brisante Bereiche. Das sind die Ulmenstraße in Altenbauna, die Einmündungen Am Schafelhof und Neckarweg an der Marburger Straße zwischen Kirchbauna und Hertingshausen, außerdem die Bahnhofstraße in Großenritte.

Was würde es die Stadt kosten, ein Tempomessgerät zu kaufen, statt es für 11.000 Euro im Jahr zu mieten?

Lutzi: Die Kosten liegen bei 100.000 Euro für das Gerät. Dabei ist noch kein Fahrzeug berücksichtigt.

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