Aufschwung beim Radsportclub Weimar-Ahnatal – Auch Kunstradfahrer dabei

BMX-Strecke der Renner

Vertrat den RSC im Ötztal: Martin Diederichs ist begeisterter Rennradfahrer.

Ahnatal. Der Radsportclub (RSC) Weimar-Ahnatal befindet sich weiterhin auf der Erfolgsspur. 330 Mitglieder zählen die Zweiradbegeisterten mittlerweile in ihren Reihen. Alle Sparten des Vereins hätten Sportinteressierte angesprochen. Dies zeige die erfreuliche Statistik des Mitgliederzuwachses, stellte der Vorsitzende des RSC, Helmuth Persch, zufrieden fest.

Vor allem dank der vielen Aktivitäten scheint der RSC so attraktiv zu sein wie selten zuvor. Keine drei Monate sind seit der Eröffnung der neuen BMX-Anlage vergangen und schon ist die junge Abteilung das Aushängeschild des Vereins.

Auf nationaler Ebene machen sich die Ahnataler Nachwuchsradsportler dabei einen Namen. 70 Mitglieder zählt die Abteilung mittlerweile in ihren Reihen - nur die Radwanderer (81 Mitglieder) haben mehr Sportler.

Besonders erfreulich für die Verantwortlichen ist die Altersstatistik. Das jüngste Mitglied ist gerade erst fünf Jahre alt, der älteste Radfahrer bringt es auf 99 Jahre. Für alle Altersklassen werde derzeit viel geboten, erklärte Persch.

Jüngst kamen die Tourenfahrer bei der Radtouristik auf ihre Kosten und die Kunstradfahrer bewiesen beim Herkulespokal den zahlreichen Besuchern ihr Können.

Stephanie Brüning, Sandra Richter, Martin Diederichs und Christian Schäffer vertraten den RSC zudem beim legendären Ötztaler Radmarathon, der über vier Alpenpässe führt.

Dass der Verein derzeit so rasant auf Landes- und auch auf nationaler Ebene an Beachtung gewinnt, führt Persch auf das ehrenamtliche Engagement zurück. „Nicht nur sportlich, auch gesellschaftlich läuft es im Verein rund“, so der Vorsitzende.

Gemeinsam gehe man beispielsweise in der Aktion Open Trails vor, die sich gegen das geplante Mountainbikeverbot in Waldgebiet richtet. „Die Arbeit, die wir hier ehrenamtlich verrichten, wird mit solchen Gesetzen untergraben“, befürchtet Christian Schäffer, der Mountainbike-Touren des RSC leitet.

Neben den Mountainbikern beteiligten sich Radfahrer anderer Sparten an der Unterschriftenaktion. Denn auch darum ist der Verein laut dem Vorstand derzeit so beliebt: Die Zusammengehörigkeit sei groß. (ptk)

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