Espenaus neuer Bürgermeister Carsten Strzoda startete in erste Amtsperiode

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Glücksbringer: Ein Dachziegel des historischen Mönchshauses vom Verein Denkmalpflege Mönchshaus und ein selbst gebasteltes Boot der Espenauer Grundschule gab es zum Start für Bürgermeister Carsten Strzoda. Foto: Wewetzer

Espenau. Einen Jahreskalender und einen Sinnspruch seiner Frau auf Leinwand, der mit dem Satz „Ich wünsche Dir viel Glück“ beginnt, schließlich ein neuer Bildschirm mit Tastatur - das ist’s auch schon, was der neue Espenauer Bürgermeister Carsten Strzoda an seinem ersten Arbeitstag mitbringt

Auch zwei historische Dachziegel des Mönchshauses hat er dabei, als er um 8.30 Uhr ins Rathaus einzieht.

In blauem Anzug, weißem Hemd und leger ohne Krawatte sitzt Strzoda ganz entspannt in seinem Zimmer. „Ich fühle mich wohl, die Leute sind nett zu mir, alles paletti“, sagt der passionierte Cabrio-Fahrer zufrieden, der gerade seinen 41. Geburtstag feierte.

In der Espenauer Gemeindeverwaltung ist es zurzeit ruhig, Gelegenheit für den neuen Verwaltungschef, die Runde zu machen und die 18 Mitarbeiter zu begrüßen, mit denen er in den nächsten sechs Jahren zu tun haben wird. Gründe, irgendetwas an den Abläufen innerhalb der Verwaltung zu ändern, sieht Strzoda vorerst nicht: „Das ist hier ein Laden, der gut funktioniert.“ Und: „Ich bin kein Freund davon, irgendwo aufzuschlagen, alles schlechtzureden und dann neu zu machen.“

Politisch befindet sich Espenau in ruhigem Fahrwasser. „Das laufende Geschäft geht weiter“, sagt Strzoda. Seine erste Sitzung des Gemeindevorstands hat er schon hinter sich, das neue Baugebiet Lindenfeld war Schwerpunktthema. Auch eine Sitzung beim Zweckverband Kommunale Dienste (ZKD), in dem die Bauhöfe von Espenau und Immenhausen vereinigt sind, stand auf der Tagesordnung.

An Strzodas Vorgänger im Amt, Michael Wielert, erinnert nicht mehr viel. Was geblieben ist? Ein kleiner grüner Kaktus, den Kakteen-Liebhaber Wielert hinter einem Vorhang versteckt hat und natürlich die Kaffeemaschine, von der nicht wenige sagen, sie produziere den besten Cappuccino aller Verwaltungen im Landkreis Kassel. Einen langen Schatten oder große Fußstapfen seines Vorgängers hat Carsten Strzoda also nicht zu befürchten. Beste Voraussetzungen für den Start ins neue Amt.

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