Feuerwehr Lohfelden ehrte langjährige Mitglieder – Ziel: Tagespräsenz für Einsätze verbessern

Brandschützer jung und einsatzfreudig

Ehrung durch Anerkennungsprämie oder Brandschutzehrenzeichen des Landes Hessen: (von links) Klaus Sturm (40 Jahre, goldenes Ehrenzeichen und Silberplakette Kurhessisch-Waldeckischer Feuerwehrverband), der zweite Vorsitzendes des Kreisfeuerverbands Andreas Schönemann, Lea Sturm (10 Jahre, Anerkennungsprämie), Michael Kahl, Patrick Griesel (25 Jahre, Silber), Kreisbrandmeister Hans Röntgen und Georg Günther (40 Jahre, Silberplakette). Foto: Wohlgehagen

Lohfelden. „Es macht offensichtlich Spaß, bei der Freiwilligen Feuerwehr Lohfelden mitzumachen“, sagte Bürgermeister Michael Reuter (SPD) jetzt bei der Jahreshauptversammlung.

Der Verwaltungschef hat Grund, sich über die Leistungen und den Ausbildungsstand seiner Brandschützer zu freuen. Die 49 Einsatzkräfte rückten im abgelaufenen Jahr 72 Mal aus. Gemeindebrandinspektor Klaus Sturm hob die günstige Altersstruktur der Wehr und ihre mit durchschnittlich 17 Anwesenden sehr gute Präsenz bei Nachteinsätzen hervor. Ähnliche Zahlen müsse man auch für tagsüber – bisher durchschnittlich zwölf Einsatzkräfte – anstreben, sagte Sturm.

Breites Übungsprogramm

Aus den Brandeinsätzen ragte ein Wohnhausbrand in Vollmarshausen heraus. „Wir konnten wesentliche Gebäudeteile retten“, sagte Sturm über den 27. Mai, als es auf einem Grundstück „Hinter den Höfen“ in Vollmarshausen lichterloh brannte.

Im Übungsprogramm der Einsatzkräfte hat die Atemschutzausbildung einen wichtigen Stellenwert. Andere Übungen haben der Rettung aus Gruben und Schächten, einem Drehleitereinsatz, der Waldbrandbekämpfung und der Personenrettung aus einem Kindergarten gegolten.

„Unsere Brandschutzaufklärer sind stolz auf einen aus Spenden angeschafften neuen Anhänger“, sagte Michael Kahl. 545 Stunden seien die Aufklärer im vergangenen Jahr an Schulen und in Kindertagesstätten unterwegs gewesen, sagte der Stellvertreter von Klaus Sturm. Vielversprechend ist die Entwicklung auch in der Jugendfeuerwehr, die innerhalb eines Jahres von zwölf auf 22 Mitglieder (13 Jungen und neun Mädchen) angewachsen ist. Für ebenso positive Meldungen sorgten die Feuerwehr-Senioren und der Musikzug. Im Oktober soll die Wehr in die neue Feuerwehrzentrale an der Crumbacher Straße einziehen. „Wir liegen gut im Zeit- und Kostenplan“, sagte Bürgermeister Reuter.

Mit der Ehrung verdienter Einsatzkräfte und zahlreichen Beförderungen ging das harmonische Jahrestreffen zu Ende. (ppw) HINTERGRUND

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