Erstmals mit Flohmarkt

Kartoffelfest des Fördervereins Schäferberg: Bratwurst tabu

Vielfalt: Katharina (links) und Marianne Neutze mit Säcken verschiedenen Kartoffelsorten, die die Besucher probieren und auch kaufen konnten. Fotos: Wiesner

Espenau. Dem Ortsteil etwas Gutes tun und den Gemeinschaftssinn fördern. Das sei der Anreiz für das dritte Kartoffelfest, das von dem Förderverein Schäferberg organisiert wurde. „Es ist ein Fest von und für den Schäferberg“, sagt Marco Hampe, erster Vorsitzende des Vereins.

Passend zur Saison drehte sich alles um die Kartoffel. Neben Suppe und Kartoffelpuffern konnte man bei dem Kartoffelhof Neutze verschiedene Sorten probieren und anschließend kaufen. „Zwar vermissen manche die typische Bratwurst, aber auf dem Kartoffelfest ist sie tabu“, sagt Hampe.

Eis selbst gemacht

Außerdem konnten die Besucher in den Genuss von selbst gemachtem Eis und Kuchen kommen. Ein Landwirt bot Eier zum Verkauf an. Dieses Jahr ist zu dem Kartoffelfest ein Flohmarkt mit cirka 15 Ständen dazu gekommen. Die vorwiegend aus Espenau stammenden Flohmarktverkäufer boten Ware von Kinderspielzeug bis zur Puppenkleidung an.

Erlös für Holzbänke

Der Erlös des Festes wird in den Ortsteil Schäferberg gesteckt, erklärt Marco Hampe. Letztes Jahr wurden von dem Geld beispielsweise Weihnachtssterne gekauft. Dieses Jahr möchte der Verein von dem Erlös Holzbänke für die steile Straße kaufen, die zum Friedhof führt.

Warum das Kartoffelfest gerade am Tag der Deutschen Einheit stattfindet? „Das hat einen simplen Grund“, sagt Marco Hampe. „Denn in Schäferberg ist den ganzen Sommer viel los und am dritten Oktober hat noch kein Fest stattgefunden.“

Der 37-Jährige zeigte sich mit der Besucherzahl zufrieden. Die vorwiegend älteren Leute und Familien saßen gemeinsam im Festzelt, genossen die selbst gemachten Kartoffelspezialitäten. An jeder Ecke wurde gelacht und sich unterhalten. Die Idee des Fördervereins, seinem Ortsteil mit dem Fest einfach mal etwas Gutes zu tun, ist also aufgegangen.

Von Britta Wiesner

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