Für Digitalfunkausrüstung fehlt Geld

Das DRK braucht finanzielle Hilfe

Dieter Michel

Fuldatal. Erhebliche finanzielle Belastungen kommen auf den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kassel-Land mit seinen 14 Ortsvereinigungen zu. Für die notwendige Umstellung auf die Digitalfunkalarmierung sind rund 133 000 Euro erforderlich, Aufwendungen, die das DRK nur schwer schultern kann. „Ohne die Umstellung auf die neue Art der Alarmierung ist jedoch der Einsatz der DRK-Helfer nicht möglich“, sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende Dieter Michel.

Allein der Kreisverband muss rund 47 000 Euro aufbringen, um die Kreisbereitschaftsleitung, die Rettungshundestaffel, das Kreisauskunftsbüro sowie die Notfalldarsteller mit dem neuen Funksystem auszustatten. Die jeweiligen Ortsvereinigungen müssen dafür etwa 5200 Euro aufbringen. Diese Kosten beruhen auf einer Schätzung des Landes Hessen, erläutert Michel den Aufwand, für den es nach seinen Angaben keine öffentliche, finanzielle Unterstützung gibt.

Fehlendes Eigenkapital

Der Kreisverband hatte im vergangenen Jahr bereits einen Betrag von 20 000 Euro bereitgestellt, der jedoch inzwischen aufgebraucht wurde, weil die Sanierung der Kreisgeschäftsstelle einen höheren finanziellen Aufwand erforderte. Das zurzeit fehlende Eigenkapital hofft Michel im kommenden Jahr im Wirtschaftsplan bereitstellen zu können.

Auf Spenden angewiesen

Obwohl man einige Spendenzusagen habe, so reichten diese jedoch noch nicht aus, um die Lücke zu schließen. So sei der DRK-Kreisverband dringend auf weitere Spenden angewiesen. Nach Angaben von Kreisvize und Kreispressesprecher Dieter Michel ist der Kreisvorstand zuversichtlich, die finanziellen Hürden zu meistern und die erforderlichen Anschaffungen zusammen mit den Ortsvereinigungen zu ermöglichen, damit das DRK auch zukünftig einsatzfähig ist. (phk) Foto: Hobein

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