Schriftsteller-Familie Mann als Thema

Briefe an Onkel Heinrich

Nahm sich 1949 das Leben: Schriftsteller Klaus Mann. Foto: dpa

Schauenburg. Es dreht sich alles um die Manns am Samstag, 17. November, ab 19 Uhr in der Schauenburger Märchenwache in Breitenbach (Lange Straße 2).

Unter dem Titel „Lieber und verehrter Onkel Heinrich“ lesen Inge Jens und Uwe Naumann aus Briefen von Klaus Mann (1906-1949), Sohn des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann (1875-1955), an seinen Onkel Heinrich Mann (1871-1950), ebenso ein bekannter Schriftsteller („Der Untertan“).

Das Buch soll eine Lücke in der Jahrhundertchronik der Manns füllen. Es gibt viele Darstellungen der komplizierten Vater-Sohn-Beziehung von Thomas Mann („Buddenbrooks“) und seinem Ältesten Klaus („Mephisto“). Auch über die ungleichen Brüder Heinrich und Thomas ist oft geschrieben worden. Dagegen war die Beziehung zwischen Heinrich, der mit „Professor Unrat“ die Vorlage des berühmten Marlene-Dietrich-Films „Der blaue Engel“ schrieb, und seinem Neffen kaum erforscht. Deren Briefwechsel erläutern und kommentieren nun die Herausgeber Jens und Naumann. (ing)

Eintritt: 12 Euro; Anmeldung erbeten: Tel. 0 56 01/92 56 78 oder 43 75. www.maerchenwache.de

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