Geld veruntreut: Ex-SPD-Fraktionschef Bring akzeptiert Strafbefehl

Helmut Bring

Kaufungen. Der vom Amtsgericht Eschwege verhängte Strafbefehl gegen den früheren Rechtsanwalt und Kaufunger SPD-Fraktionschef Helmut Bring wegen der Veruntreuung von Mandantengeld ist rechtskräftig. Bring habe keinen Widerspruch gegen die Geldauflage in Höhe von 2375 Euro eingelegt.

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Das erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, Dr. Götz Wied, auf HNA-Anfrage. Der Jurist sei damit vorbestraft. Das Amtsgericht Eschwege hatte den Strafbefehl verhängt, nachdem Bring Ende Februar nicht zu seiner Verhandlung erschienen war.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte Bring sein Amt als Fraktionschef und Vize-Vorsitzender der Gemeindevertretung sowie seine Funktionen in weiteren kommunalen Gremien aufgegeben. Sein Mandat als Gemeindevertreter hatte er ruhen lassen.

Und wie geht die SPD mit dem Fall Bring um? Am kommenden Sonntag wird es ein Dreier-Gespräch zwischen Fraktionschefin Angelika Großberndt, ihrem Stellvertreter Karl Hellmich und Bring geben. In der nächsten Woche werde sich dann die Fraktion mit der Frage beschäftigen, ob es eine Zukunft für Bring bei den Sozialdemokraten geben kann, erklärte Hellmich am Mittwoch im Gespräch mit der HNA. (ket)

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