Erinnerung an Maler, Neuauflage möglich

Buch über Höhmann vergriffen

Fuldatal. Das Buch „Georg Höhmann – Ein Ihringshäuser Maler“ ist vergriffen. Wie Bernd Schmidt aus Fuldatal, der das Werk zusammen mit dem Essener Höhmann-Experten und Kunstsammler Klaus Lotz verfasste, mitteilt, ist die erste Auflage von 30 Stück verkauft. In Fuldatal und Kassel stieß das Buch, das für den Freundeskreis historisches Ihringshausen entstand, auf besonderes Interesse.

In dem 135 Seiten dicken Band wird an den fast vergessenen Maler Georg Höhmann (1884 bis 1973) erinnert, der aus Ihringshausen stammte. In zahlreichen farbigen Abbildungen seiner Werke wird die ganze Bandbreite des künstlerischen Schaffens des Malers dargestellt. Höhmann hatte zunächst im Stile des 19. Jahrhunderts die heile Welt gemalt, anschließend widmete er sich der Landschaftsmalerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte er von der gegenständlichen zur informellen Malerei, die mit dem Zufall arbeitet.

Atelier in Kassel und Fuldatal

Höhmann, der als uneheliches Kind geboren worden war, ging nach einer Malerlehre auf Wanderschaft. Er studierte Kunst in St. Gallen, München und Kassel. Ab 1922 arbeitete er in seinem eigenen Atelier in Kassel, später in Ihringshausen, wo er im Alter von 88 Jahren starb.

Bei entsprechender Nachfrage will Bernd Schmidt das gebundene Höhmann-Buch neu auflegen. Da es im Laser-Druck-Verfahren erstellt wird, ist auch eine kleine Auflage möglich. (mic)

Vorbestellungen des Buches „Georg Höhmann – Ein Ihringshäuser Maler“ zum Preis von 75 Euro nimmt Bernd Schmidt unter Telefon 05 61/81 79 71 entgegen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.