Tausend Besucher genossen besondere Ambiente des Stiftshofs

Schöne Gartendekoration: Kay (von links) und Ira Knöpfel und ihre Kinder Lara (11, vorn) und Jonas (7) sind am Stand des Vereins Sozialtherapie Kassel fündig geworden. Johanna Munz (rechts hinten) war mit dem Geschäft zufrieden. Fotos: Dilling

Kaufungen. Wer bei der Kaufunger Stiftsweihnacht in Ruhe nach kunsthandwerklichen Kleinoden in dem kleinen Budendorf stöbern will, sollte nicht zu spät am Nachmittag kommen: Kay und Ira Knöpfel aus Kaufungen sind deshalb schon am frühen Samstagnachmittag unterwegs.

„Hier findet man immer was Schönes“, sagt Kay Knöpfel. Seinen Kindern Lara und Thomas haben es die bunten Sterne, Fische und Halbmonde aus Holz angetan, die behinderte Beschäftigte der Kasseler Sozialtherapie angefertigt haben. Das sei eine schöne Gartenschaukel, sagt Ira Knöpfel.

Die vielfältige Auswahl an schönen Dingen und kunsthandwerklichen Kleinoden lockte bis zum Sonntag wieder viele Tausend Besucher auf den Stiftshof. „Das ist hier eine wunderschöne Kulisse für einen Weihnachtsmarkt“, sagt Bernd Dietrich aus Hessisch Lichtenau. „Hier ist es gemütlicher als auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt“, meint Heinz Bärental aus Vellmar. Das liege wohl auch an dem historischen Gemäuer.

Bärental und Dietrich sind am Samstag ebenfalls schon unterwegs, bevor die Dunkelheit und Hunderte von Lämpchen und Kerzen den Budenzauber auf dem Stiftshof in Lichterglanz tauchen. Peter Schwarze, Vorsitzender des Freiheiter Bürgervereins, sieht mit Vergnügen, wie nun ein stetiger Strom von Besuchern den Stiftshof füllt. Als der Karnevalsnachwuchs der „Lossesterne“ in Glitzerkostümen auf der Bühne tanzt, sind sogar die Stehplätze Mangelware geworden.

Stiftsweihnacht in Oberkaufungen

Wilfried Henning und Kaufungens Bürgermeister Arnim Roß kämpfen sich mit ihren Plastikeimerchen voller Tombola-Lose durch die Menschenmassen. Dekanin Carmen Jelinek übertönt unverdrossen das Stimmengewirr, um die Kekse der Kirchengemeinde tütenweise an den Mann oder die Frau zu bringen.

Würziger Duft lockt viele Besucher in die Scheune. Vera Hellmold und ihre Mitstreiterinnen schöpfen leckere Wildsuppe aus riesigen Töpfen. Ihr Vater, Revierleiter Carl Hellmold, sorgt für Nachschub. An die 1000 Portionen gehen an den drei Tagen über die Theke.

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