Gemeinde unterstützt Bestreben des Kreises

Bündnis für einen Naturpark

Fuldatal. Auch die Gemeinde Fuldatal will sich für einen Naturpark Reinhardswald einsetzen. So soll die Verwaltung Kontakt mit den anderen Anrainerstädten und -gemeinden sowie dem Landkreis Kassel aufnehmen, um ein gemeinsames Bündnis zu initiieren.

Einen entsprechenden Auftrag erteilte die Gemeindevertretung während ihrer jüngsten Sitzung auf Betreiben von SPD und Grünen. Fuldatal nenne sich Tor zum Reinhardswald, da sei es folgerichtig, die Initiative des Landkreises für einen Naturpark Reinhardswald zu unterstützen, meinte Gabriele Künzer (SPD).

Der Landkreis habe eine andere Auffassung als die Landesregierung, die sich gegen einen Naturpark ausgesprochen habe. Würden aber Teilflächen des größten zusammenhängenden Waldgebietes Hessens entsprechend ausgewiesen, „gibt es zahlreiche Vorteile für die Region und unsere Gemeinde“, betonte Künzer. Ein Naturpark sichere die landschaftliche Schönheit und fördere den Tourismus.

Der Reinhardswald erfülle nicht die Voraussetzungen für einen Naturpark, meinte hingegen Frank Hellwig (CDU). Dies habe die Landesregierung mitgeteilt. „Wir haben uns an Recht und Gesetz zu halten.“ Der Antrag von SPD und Grünen sei auch fehl am Platz, weil die Angelegenheit Naturpark bereits vom Landkreis betrieben werde. (mic)

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