In der Vellmarer City war zeitweise kaum ein Durchkommen - Viele Rabattaktionen der Geschäfte

Bürgerfest sorgte für Frequenz

Umlagerter Laufsteg: Viele Schaulustige schauten sich bei strahlendem Sonnenschein die Modenschau auf der Rathausbühne an. Dabei gaben die Modehäuser Döring und CB Mode wertvolle Tipps für gediegene Winterkleidung. Fotos: Dilling

Vellmar. Wenn jeden Monat in Vellmar die Eröffnung einer Straßenbahnlinie gefeiert würde, dann rieben sich wohl die Geschäftsleute die Hände: Das von der Stadt und der Kasseler Verkehrsgesellschaft KVG ausgerichtete Bürgerfest sorgte am Samstagnachmitag für ungewohnte Frequenz rund um das Rathaus.

Tram nach Vellmar: Jungfernfahrt ist vollbracht

Viele Geschäftsinhaber nutzten die Gunst der Stunde und lockten mit Rabatt- oder Spieleaktionen Kundschaft in ihre Läden. Zeitweise war in den Passagen kaum ein Durchkommen. Schon am frühen Nachmittag bildeten sich dichte Trauben von Schaulustigen rund um die Rathausbühne. Dort präsentierte Bäckermeister Kurt Ehrmann eine Straßenbahn zum Essen. Bürgermeister Dirk Stochla und KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert schnitten die 20 Kilo Tram aus Marzipan, Schokolade, Mehl und Nougat an.

Von der Benefizaktion profitiert die Familienbildungsstätte Sternschnuppe. Ehrmann verkaufte die Tortenstücke gegen eine Spende von mindestens einem Euro.

Auch sonst bot das Programm des Bürgerfests bis in den späten Abend für jeden Geschmack etwas. Man konnte den Cracks des Handballbundesligisten MT Melsungen und Spielern des TSV Vellmar beim Showtraining zuschauen. Eine Reihe von Vellmarer Vereinen zeigten an der Gesamtschule mit ihren Angeboten Flagge. Auf der Rathausbühne wechselten sich Volkstanzgruppen, Sänger und der musizierende Nachwuchs der Musikschule Chroma ab. An der Gesamtschule lockten Fahrten mit Elektrorädern und Elektrorollern.

Christina Schuster aus Nieste, die mit ihren Kindern Anna-Lena und Josephine auf Verwandtenbesuch in Vellmar war, zeigte sich von dem üppigen Programm in der Vellmarer City beeindruckt. Vor allem für die Kinder werde eine Menge geboten, sagte sie. Und einen Tramanschluss hätte sie in Nieste auch gern.

Von Peter Dilling

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