Arbeiten sollen im April 2013 beendet sein

Bürgerhaus: Rohbau ist fertig

Alles musste raus: Bauamtsleiter Jürgen Christmann zeigt das frühere Innenleben des Bürgerhaussaals. Foto: Ketteritzsch

Kaufungen. „Wir sind im Zeitplan, das Projekt wird im April abgeschlossen“, sagte Jürgen Christmann. Der Bauamtsleiter der Gemeinde Kaufungen informierte jetzt zusammen mit dem Bauleiter des Architektenbüros Döring, Karl-Christian Raabe, über den Stand der Bürgersaal-Sanierung in Oberkaufungen.

Die umfangreiche Dachsanierung sei bis auf die Dämmung einiger Restflächen abgeschlossen. Alle Fenster wurden laut Christmann inzwischen erneuert und die Außenwände komplett verputzt. „Damit ist der Rohbau abgeschlossen. Jetzt geht es im Gebäude vorrangig um die haustechnischen Gewerke“, sagte der Leiter des Bauamtes. Insgesamt wird die Sanierung des 1960er-Jahre-Baus 2,4 Mio. Euro kosten.

Nicht wiederzuerkennen: So wie auf diesem Computer-Foto soll der Bürgerhaussaal nach Abschluss der Sanierung aussehen. An der östlichen Front wurde eine Tür neu eingefügt. Durch sie geht es künftig in den neu gestalteten Außenbereich. Illustration: Gemeinde Kaufungen/nh

Für die Installation in der neuen Küche steht eine 500 Kilogramm schwere Induktionsabzugshaube bereit. Im Bereich der bisherigen Küche sind ein Durchgang und eine Behindertentoilette für den barrierefreien Besuch der Bürgerhaus-Gaststätte vorgesehen. Die haustechnische Versorgung des gastronomischen Bereichs und der Räume, die von der Gemeinde unmittelbar verantwortet werden, erfolgen getrennt voneinander. Der große Bürgersaal selbst wirkt wesentlich größer als vorher. Es fehlt noch der Putz unter der Akustikdecke, aber alle Leitungen für die Beleuchtung, Beschallung und Medien sind schon verlegt. Das treffe auch für die Bühne zu, für die es jetzt einen behindertengerechten Aufzug gebe, sagte Bauleiter Raabe.

Neuer Saal im Bürgerhaus Kaufungen entsteht

Neu entstanden ist ein Regieraum an der Südseite: Der hierdurch ermöglichte Sichtkontakt zwischen den Akteuren auf der Bühne und der Technik gehört heute bei Aufführungen und Konzerten zum Standard. Ebenfalls neu ist ein 30 Quadratmeter großer Catering-Raum für die Außer-Haus-Bewirtschaftung.

Verändern wird sich auch der Außenbereich auf der Rückseite des Gebäudes. Dort entsteht eine Grünfläche, und über einen neuen Weg gelangen Besucher an die Losse und zu den Parkplätzen an der Teichstraße. (ppw/ket)

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