Wahl zum Rathauschef: Sozialdemokrat Klaus Exner kommt nur auf 35,8 Prozent

Wahl in Fuldatal: Karsten Schreiber (CDU) neuer Bürgermeister

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Wahl in Fuldatal: Karsten Schreiber (CDU) neuer Bürgermeister

Fuldatal. Karsten Schreiber (CDU) wird Bürgermeister von Fuldatal. Er siegte ganz klar vor seinem Konkurrenten Klaus Exner (SPD). Die Wahlbeteiligung lag bei 56,1 Prozent.

Die Wahllokale hatten schon über eine Stunde geschlossen, als das vorläufige Endergebnis der Bürgermeisterwahl an die Leinwand im Foyer des Fuldataler Rathauses geworfen wurde. 64,2 Prozent der Stimmen für Karsten Schreiber – damit stand der CDU-Kandidat als neuer Bürgermeister der Gemeinde fest.

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Für dessen Kontrahenten Klaus Exner (SPD) stimmten lediglich 35,8 Prozent der Wähler. Wer den Urnengang am Sonntag für sich entscheiden konnte, zeichnete sich allerdings lange vorher ab. Schon um 18.15 Uhr, beim ersten ausgezählten Stimmbezirk, dem Ortsteil Knickhagen, lag Karsten Schreiber mit 90 zu 48 Wählerstimmen deutlich vorn. An diesem Kräfteverhältnis sollte sich bis zum letzten der 13 Stimmbezirke nicht mehr viel ändern.

Lange herrschte Schweigen im Rathausfoyer. Verwaltungsmitarbeiter und SPD-Anhänger waren in der Mehrzahl und auch Klaus Exner verfolgte sichtlich beeindruckt die einlaufenden Ergebnisse.

Karsten Schreiber hatte sich kurz nach Schluss der Wahllokale nur kurz blicken lassen und Waffeln an die Anwesenden verteilt. Erst als Bürgermeisterin Anne Werderich (FDP) das Ergebnis verkündete, brandete lauter Beifall auf. Mit diesem begrüßten die inzwischen versammelten CDU-Leute ihren eintreffenden Kandidaten.

„Es ist ein schöner Tag für Fuldatal“, meinte Karsten Schreiber. Die hohe Wahlbeteiligung von über 56 Prozent habe gezeigt, dass „beide Kandidaten die Bürger mobilisiert haben.“ Schreiber dankte Klaus Exner für einen „menschlich fairen Wahlkampf“, seinen Wahlhelfern, den Rathausmitarbeitern und den Wählern. Deren Votum sah er als „klare Botschaft an die Parteien zur Zusammenarbeit“.

Klaus Exner sprach von einer „bitteren Stunde für mich“. Mit einer Niederlage in solcher Höhe habe er nicht gerechnet. Er akzeptiere und respektiere die Entscheidung der Fuldataler und gratuliere Karsten Schreiber. Und auch der unterlegene Sozialdemokrat dankten seinen Wählern.

Von Michael Schräer

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