Stichwahl in Schauenburg: Amtsinhaberin erreicht 52,2 Prozent der Stimmen

Bürgermeisterstichwahl in Schauenburg: Gimmler knapp vor Hühne

Gewinnerin und Unterlegener: Martin Hühne gratulierte Ursula Gimmler im Rathaus zum Wahlsieg. Die Christdemokratin setzte sich in der Stichwahl mit 52,2 Prozent der Stimmen durch.

Schauenburg. Um 18.50 Uhr stand es gestern fest: Ursula Gimmler (CDU) bleibt Bürgermeisterin der Gemeinde Schauenburg. Die 45-jährige Christdemokratin setzte sich in der Stichwahl knapp gegen Herausforderer Martin Hühne von der SPD durch.

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Gimmler erreichte am gestrigen Sonntag 52,2 Prozent der Stimmen, Hühne kam auf 47,8 Prozent. Ursula Gimmler zeigte sich im Schauenburger Rathaus sichtlich erleichtert. Minutenlang nahm sie mit Tränen in den Augen die Glückwünsche von Freunden und politischen Weggefährten entgegen. Immer wieder brach die Amtsinhaberin dabei in Tränen aus. Aber auch bei Martin Hühne gab es eine Reihe von Gratulanten. Viele, die mit ihm in den vergangenen Monaten Wahlkampf gemacht hatten, zollten dem Sozialdemokraten Anerkennung für das gute Ergebnis.

„Ich bin froh, dass es vorbei ist, dass das Ergebnis auf meiner Seite ist“, sagte Gimmler. „Die letzten Wochen waren sehr heftig.“ Schon im ersten 1 lagen die beiden Kontrahenten eng beieinander. Kaum jemand wollte in den vergangenen zwei Wochen in Schauenburg eine Prognose abgeben, wer schließlich bei der Stichwahl das Rennen macht.

Zu eng lagen die beiden verbliebenen Kandidaten offensichtlich beieinander. Und so räumte Gimmler nach dem Wahlsieg sogar ein: „Ich hatte mich schon ein Stück aufs Verlieren eingestellt.“ Erhobenen Hauptes präsentierte sich Hühne, nachdem das Ergebnis feststand. „Wir haben ein Zeichen gesetzt“, sagte er. Gimmler sollte gut hinhören, was die Wähler ihr mit diesem knappen Ausgang sagen wollten. Und: Natürlich habe er sich etwas anderes erhofft. Rolf-Martin Barkhof, Spitzenkandidat bei der Kommunalwahl, sah gestern einen Grund für die Niederlage Hühnes bei der geringeren Wahlbeteiligung gegenüber dem ersten Wahlgang.

„Die Nichtwähler haben das entschieden“, sagte er. Gemeint waren damit Anhänger der vor allem in Elgershausen starken Offensive. Deren Kandidat, Gerhard Schaumburg, war im ersten Wahlgang gescheitert. Gimmler bleibt nun für weitere sechs Jahre im Amt.

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