Musikverein Vellmar begeisterte 850 Besucher beim traditionellen Frühlingskonzert

Bunter Strauß flotter Melodien

Neuer Besucherrekord: Die fast 60 Musiker des Vellmarer Musikvereins unter Leitung von Franz Kraus sorgten in der Vellmarer Mehrzweckhalle nicht nur für gute Töne zum Frühlingsanfang, sondern mit mehr als 850 Zuhören auch für einen neuen Besucherrekord. Foto: Brandau

Vellmar. Kann man den Frühling freundlicher begrüßen als mit einem musikalischen Blumenstrauß? Die Antwort darauf gab der Musikverein Vellmar auch diesmal wieder in gewohnt überzeugender Weise beim Frühlingskonzert in der Vellmarer Mehrzweckhalle.

Mit einem Marschpotpourri aus bekannten Kinofilmen eröffnete der Musikverein das Konzert zum Frühlingsbeginn. Bis auf den letzten Stuhl war das beliebte Konzert unter der bewährten Leitung von Franz Kraus ausverkauft. Es mussten noch zusätzliche Sitzgelegenheiten herbeigeschafft werden, um den mehr als 850 Konzertbesuchern der 18. Auflage der Veranstaltung Platz zu bieten.

„Wir werden heute ein Konzert hören, wie ich es noch nie erlebt habe“, versprach Moderator Volker Fach, der informativ und kurzweilig durch das musikalische Programm führte.

Zur „Traumhochzeit in Venedig“ hatten einige Musikerinnen des Orchesters venezianische Masken vor den Augen und zelebrierten das stellenweise traurig anmutende Stück von Alfred Bösendorfer nahezu perfekt. Nach dem Kaiserwalzer von Johann Strauß stand der KürassierMarsch „Graf Bernadotte“ auf dem Programm, der von Dirigent Franz Kraus nicht nur dirigiert, sondern auch komponiert wurde. Ein erstklassiges Arrangement des 71-jährigen Dirigenten, der den Musikverein seit 13 Jahren leitet. Erstklassig war auch das Trompetensolo von Jakob Schiffmann, der mit dem Stück „Die Post im Walde“ seine besondere Visitenkarte abgab und hierfür viel Applaus bekam.

Nach der Pause übernahm Christian Krause den Taktstock und setzte den bunten Melodienreigen von Walzer über Polka bis Dixieland fort. Die dankbaren Besucher des Frühlingskonzertes spürten die Harmonie des Orchesters, dessen Altersspanne vom jüngsten Mitglied bis zum ältesten Akteur 70 Jahre umfasste.

So war es zwangsläufig, dass die restlos begeisterten Zuhörer am Ende des rund zweistündigen, anspruchsvollen Konzertes Zugaben forderten, die ihnen auch gern gewährt wurden.

Von Werner Brandau

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