2,6 Millionen Euro Kosten

Mieter unterzeichneten Verträge für Begegnungszentrum in Baunatal

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Noch wird gebaut: Die Mietverträge für des Begegnungszentrum in Baunatals Innenstadt sind unterzeichnet. Am 16. Mai soll es offiziell eröffnet werden.

Baunatal. Die Mietverträge sind unterzeichnet, jetzt können die Mieter des Begegnungszentrums in der Baunataler Innenstadt loslegen und das Gebäude mit Leben füllen.

Bürgermeister Manfred Schaub (SPD), Stadträtin Silke Engler und der Vorstandsvorsitzende der Baunataler Diakonie Kassel (BDKS), Pfarrer Joachim Bertelmann, besiegelten die Verträge mit ihren Unterschriften. Die BDKS ist Hauptmieter und Betreiber des Zentrums.

Als Untermieter zeichneten Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde Altenbauna, der Diakoniestationen und der Bäckerei Döhne die Verträge ab.

Die BDKS wolle in der Begegnungsstätte ein breites Angebot für die Bereiche Arbeit, Wohnen und Freizeit unterbreiten, so Bertelmann. „Unser Ziel ist es, Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen und gleichzeitig zu dokumentieren, wie bunt und vielfältig wir sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Die evangelische Kirchengemeinde Baunatal-Altenbauna verlegt ihr Kirchenzentrum in die Begegnungsstätte. Es wird Heimat vieler verschiedener Gemeindegruppen und -angebote sein. Dazu gehören beispielsweise Sprachkurse sowie ein Kinderkleiderladen. Das Thema Pflege wollen die Diakoniestationen mit ihrem Einzug in das Gebäude in der Mitte der Stadt in den Fokus rücken.

Modernes Ambiente

Ein Treffpunkt für alle Baunataler soll das Café Döhne werden. Bäckermeister Ralf Döhne möchte in modernem Ambiente neben Kaffee und Backwaren auch einen Mittagstisch mit Speisen zum kleinen Preis anbieten. Döhne freut sich besonders auf den Außenbereich des Cafés, der in Richtung Marktplatz liegt. 40 Sitzplätze an der Sonne wird es dort ab Anfang Mai geben. Ob der 1. Mai als Eröffnungstermin gehalten werden kann, sei nicht klar, sagte Döhne, denn es gebe noch ein paar bauliche Schwierigkeiten.

Der 2,6 Millionen Euro teure Umbau des alten Postgebäudes zu einem Begegnungszentrum für Menschen mit und ohne Behinderungen hatte im Februar 2013 begonnen. Die Stätte ist Bestandteil der Modernisierung der Innenstadt. Damit verbunden ist auch die Umgestaltung der angrenzenden Postgasse und des Posthofes an der Marktstraße zu einem barrierefreien und attraktiven Stadteingang. Bürgermeister Schaub kündigte zudem an, dass im Zuge des Umbaus des Parkplatzes Marktstraße ein Fußgängerstreifen angelegt werde, der den Weg in die Fußgängerzone weise.

Derzeit werden die letzten Arbeiten am Gebäude verrichtet. Am 16. Mai sollen die Schlüssel des Zentrums dann offiziell übergeben werden. Der Betrieb soll aber planmäßig bereits Anfang Mai aufgenommen werden.

Von Nicole Schippers

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