Vorwurf wegen Gremmels-Äußerungen

CDU: SPD verunsichert Eltern

Frank Williges

Kreis Kassel. Gezielte Verunsicherung der Eltern wirft die Kreis-CDU dem SPD-Landtagsabgeordneten Timon Gremmels (Niestetal) vor.

Gremmels hatte die schwarz-gelbe Landesregierung kritisiert, weil sie mit dem geplanten Kita-Gesetz für eine deutliche Verschlechterung der Kinderbetreuung sorge.

„Es bleibt unverändert bei derselben Gruppengröße von maximal 25 Kindern in einer Kindergartengruppe“, so CDU-Landtagskandidat Frank Williges (Helsa) in einer Pressemitteilung.

Träger entscheiden selbst

Die Behauptung, durch das Gesetz würden die Betreuungszeiten verschlechtert, sei ein Märchen. „Im Kinderförderungsgesetz werden keine Öffnungszeiten festgelegt“, schreibt Williges. Jeder Träger könne eigenständig über die Öffnungszeiten entscheiden.

Auch die Behauptung, künftig könnten Laien in den Kitas arbeiten, sei falsch. Über den festgelegten Fachkräftebedarf hinaus sei künftig der Einsatz „fachfremder Personen als Fachkräfte zur Mitarbeit“ möglich. Gemeint seien hier etwa Logopäden, Motologen, Kinderkrankenpfleger, Ergotherapeuten oder Psychologen.

Auch ein Förster könne in einem Waldkindergarten mitarbeiten. Dies sei jedoch an strenge Voraussetzungen gebunden und das Jugendamt müsse in jedem Einzelfall zustimmen.

Insgesamt sei der von der SPD behauptete Qualitätsverlust in der Kinderbetreuung „völlig aus der Luft gegriffen“, meint Frank Williges. (hog) Archivfoto: nh

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