Lichterkonzert im Stephanushaus in Oberkaufungen mit exotischen Klängen

Cellomusik aus Korea

Klänge im Kerzenlicht: Christina Meißner aus Weimar gab ein Konzert. Foto:  Grigoriadou

Kaufungen. Exotische Klänge vom Violoncello hörten rund 70 Besucher des Lichterkonzertes im Kaufunger Stephanushaus zur Epiphaniaszeit.

„Übergänge“ nannte Musikerin Christina Meißner aus Weimar das Konzert, das mit Johann Sebastian Bachs Suite Nr. 3 in C-Dur begann.

Romantisches Kerzenlicht

Teils mit geschlossenen Augen und einem Lächeln lauschte das Publikum. Das änderte sich auch nicht bei der Suite Nr. 3 von Benjamin Britten. „Eigentlich hatte Britten sechs Suiten geplant“, sagte Meißner. „Aber leider verstarb er sehr früh.“

Völlig fremd erschienen dem klassischen Cello-Liebhaber die Klänge vom Komponisten Isang Yun. Koreanische Töne erfüllten das Stephanushaus und passten zum Meer an Kerzenlicht, das den Raum erfüllte. Mal zupfte, mal strich Meißner sanft, aber schnell über die Cellosaiten.

Ungewöhnlich

Anerkennender Beifall folgte nach diesem etwas ungewöhnlichen, aber dennoch angenehmen Part. „Damit sie den Weg nach Hause finden, habe ich katalanische Klänge zum Abschluss“, scherzte Meißner und stimmte die Suite für Violoncello solo von Gaspar Cassado an. (pgr)

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