Sanierung des Mönchshauses in Espenau: Weiterer Bauabschnitt wurde beendet

Das Dach ist endlich dicht

Mit Mönch Rüdiger auf dem Gerüst: Stefan Feiertag (von links), Marcel Illner, Jeanna Feiertag, Axel Recknagel, Nelly Recknagel, Alexander Ullrich, Armin Koch, Matthias Tille und Hans-Dieter Baller. Foto: S. Dilling

Espenau. Das erste Glas Schnaps auf den Bauherren, das zweite auf den Architekten und das dritte auf die Zimmerer. Stefan Feiertag steht auf dem Gerüst des Mönchshauses in Espenau. Zusammen mit seinen Zimmererkollegen, dem Vorsitzenden des Denkmalpflegevereins „Mönchshaus“ in Espenau, Hans-Dieter Baller, und dem leitenden Architekten Axel Recknagel sowie Nachbarn feiert er die Vollendung der Dacharbeiten an dem historischen Bau. Während seines Richtspruchs in alter Zimmerertradition dankt er allen Beteiligten. Schließlich zerschellt sein Schnapsglas an dem 500 Jahre alten Gemäuer.

Schnelle Reparatur

Innerhalb von zwei Monaten hat der Verein in Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro Axel Recknagel das Dach repariert. Hans-Dieter Baller freut sich über diesen wichtigen baulichen Schritt. „Alles ist gelaufen, wie geplant“, sagt Baller. Nicht zuletzt sei es dem sonnigen Frühling zu verdanken, dass so schnell gearbeitet werden konnte.

Auch die Gaube des Hauses konnte gerettet werden. Zunächst nahm man an, dass die Gaube erst sehr spät an das Haus angebaut worden ist. Später stellte sich aber heraus, dass sie viel länger als gedacht zum Haus gehört. Das veranlasste den Verein, die Gaube trotz großem Aufwand zu erhalten. Das Dach ist nun also dicht.

Dies gelte aber nicht für die Fassaden und Fenster des Hauses, sagt Baller. „Jetzt geht es sofort weiter. Wir wollen in ein bis zwei Jahren endlich fertig sein.“ Inzwischen wurden in die Sanierung 50 000 Euro gesteckt.

Von Sebastian Dilling

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