Das Dach des Bürgerhauses Bergshausen ist wieder dicht

Dicke Matten: Die restlichen Dachflächen auf dem Bürgerhaus werden derzeit saniert. Unser Bild zeigt (von rechts) Pablo Borgolte, Leon Wolf und Recep Ersoy von der Firma Dietrich-Bedachungen. Foto: Schindler

Fuldabrück. Jetzt kann der Winter kommen: Das Dach des Bürgerhauses Bergshausen ist wieder dicht. Und zwar so dicht und gut gedämmt, dass es in den Räumen darunter mollig warm sein wird.

Das Ganze bei erheblich geringerem Energieverbrauch – mit einer Kostenreduzierung von 20 Prozent rechnet die Gemeinde.

Seit drei Jahren wird das Anfang der 70er-Jahre errichtete Bürgerhaus von Grund auf saniert. Aktuell befindet man sich im vierten Bauabschnitt. Dabei werden die restlichen Dachflächen – etwa 500 Quadratmeter – mit Steinwolle gedämmt. 15 bis 24 Zentimeter stark ist das Dämmmaterial, das aufgebracht wurde. Eine verschweißte Folie liegt als Außenhaut darüber.

200 000 Euro investiert die Gemeinde in diesem Abschnitt, der vor Jahresende abgeschlossen sein wird.

Damit die Räume nutzbar bleiben, erfolgt der Umbau bei laufendem Betrieb. Das ist gut für Nutzer und Pächter, aber es bedeutet auch, dass sich die Arbeiten über Jahre erstrecken. Noch zwei weitere Bauabschnitte sind nötig, um die restlichen Arbeiten zu bewältigen.

Im fünften Abschnitt sollen der kleine Saal, die Gaststätte, viele Fenster und die Fassade erneuert werden. Im sechsten Abschnitt kommen die Umkleiden, Toiletten und die restlichen Fenster an die Reihe.

Vermutlich 2013 wird das Bürgerhaus dann – nach 30 Jahren Sanierungsstau, wie Architekt Rainer Pijahn (Kassel) anmerkt – auf dem neuesten Stand sein. Zwei Millionen Euro werden dann verbaut sein. Das Geld muss die Gemeinde allein aufbringen, Zuschüsse gebe es nicht, sagt Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD). Die Gemeindevertreter müssen entscheiden, wann die beiden letzten Bauabschnitte in Angriff genommen werden.

Die heikelsten Arbeiten wurden zu Beginn erledigt. Schadstoffhaltige Dämmstoffe in den Decken wurden dabei entfernt.

Beim Einbau in den 70er-Jahren hatte man keine Bedenken, nun mussten sie unter Staubschutz als Sondermüll entfernt werden. (hog)

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