Beim Karneval der SPD-Frauen ging es originell, ausgelassen, frivol und scharfzüngig zu

Damen hatten das Sagen

Hüttengaudi mit Stimmungslieder-Potpourri: Mit knallroter Perücke und in sportlicher Lederjacke griff Gisela Egner, die Vorsitzende des Arbeitskreises Sozialdemokratischer Frauen in Kaufungen, (2. von links) zur Gitarre, Karin Strube (vorn, Mitte) sang dazu. Fotos:  Dilling

Kaufungen. Welchen Einfluss die Frauen in Politik der Kaufunger SPD haben, weiß man nicht so genau. Doch beim Karneval haben sie auf jeden Fall die Hosen an.

Das bewiesen die Damen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) am Montagabend in der Niederkaufunger Haferbachhalle vor einem etwa 150-köpfigen weiblichen Publikum. Die Hosen an, das ist wörtlich zu nehmen: Die „Dancing Angels“ des ASF ließen in bayerischen, kurzen Lederhosen ihre Hüften zu Rhythmen von DJ Ötzi schwingen.

Wenn Frauen Karneval feiern, dann geht es originell, ausgelassen, scharfzüngig und gern auch ein bisschen frivol zu. Helma (Karin Strube) und Berta (Doris Bischoff) bewiesen in ihrem Bütten-Zwiegespräch, dass Männer das Thema Sex nicht allein gepachtet haben. Was macht schlappe Männer munter? Darüber debattierten sie ausgiebig. Berta erschien in Baustellenwarnweste. Wenn die Autobahn A 44 erst gebaut sei, müsse man sich ja irgendwie vor der Blechlawine beim Überqueren der Leipziger Straße schützen.

Das Salz in der Suppe des Frauenkarnevals waren aber die Tanz- und Showauftritte. Der Hüttengaudi der AsF-Frauen mit einem Stimmungslieder-Potpourri ließ das weibliche Publikum schunkeln und mitsingen.

Da hielt es kaum jemanden mehr auf seinem Stuhl, Zugaben waren Pflicht. (pdi)

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