Traditioneller Empfang beim SVW 06 Ahnatal – Wunsch nach Kunstrasenplatz

Deftiges bei den Fußballern

Gesellen: Bodo Bretthauer (von links), Jörg Umbach und Michael Steube halfen als Gesellen bei der Wurstherstellung und grillten bei der Neujahrsbegrüßung die Bratwürste.

Ahnatal. Seit 25 Jahren begrüßt die Fußballabteilung des SVW 06 Ahnatal zünftig das neue Jahr. Traditionell wird am dritten Januarwochenende zum Schlachteessen eingeladen. Rund 90 Besucher füllten das Vereinsheim an der Triftstraße in diesem Jahr und genossen einen geselligen Nachmittag.

Wilfried Klapp als Schlachtermeister hatte an den zwei Tagen vor dem Neujahrsempfang zusammen mit seinen Gesellen Michael Steube, Bodo Bretthauer und Jörg Umbach ein vom Fußballförderverein gestiftetes Schwein ausgenommen und zu Wurst verarbeitet. Zur Neujahrsbegrüßung servierte das Trio die frischen, gebratenen Würste.

Passend zum zünftigen Essen durfte auch das Bier nicht fehlen. Jana Kurve und der Edeka-Markt Ronshausen hatten je 50 Liter Bier gestiftet, die Tischlerei Thöne, die Firma Fleischhut, der Gesamtverein des SVW 06 Ahnatal, Matthias Brückner, die SPD Ahnatal und Willi Bretthauer spendeten je 30 Liter Bier, sodass sich die Mitglieder und Gäste am Ende über 280 Liter Freibier freuen durften.

Da Abteilungsleiter Rolf Vogel aus gesundheitlichen Gründen an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte, hielt sein langjähriger Vorgänger, Karl-Wilhelm Wilke, die Neujahrs-Ansprache. In dieser lobte er die erfolgreiche Arbeit der Spielgemeinschaft Ahnatal (SGA), die sich sowohl sportlich als auch mit ihren Fans hervorragend präsentiere.

Wilke sprach den Wunsch zahlreicher Fußballer und SGA-Funktionäre nach einem Kunstrasenplatz an. Bürgermeister Michael Aufenanger konnte diesen Wunsch nachvollziehen, wies aber auf das große Haushaltsdefizit der Gemeinde hin. Daher sei eine Finanzierung derzeit unrealistisch.

„Wenn wir kein Geld haben, um Straßenlöcher zu flicken, können wir keinen Kunstrasenplatz bauen. Die Chance haben wir uns vor einigen Jahren mit dem Hart- und Festplatz in einer gewissen Weise selbst genommen“, meinte der Bürgermeister.

Ausgeschlossen sei ein solcher Platz dennoch nicht. „Der RSC macht es mit seiner BMX-Bahn vor, was mit ehrenamtlichen Engagement und Eigenleistung möglich ist. Solche Anreize aus den Vereinen und Kooperationen unterstützt die Gemeinde jederzeit“, sagte Aufenanger. (ptk)

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