Deutsche Umwelthilfe zeichnet SMA für "grüne" Firmenautos aus

Niestetal. Für seine umweltfreundliche Dienstwagenflotte hat die Deutsche Umwelthilfe dem Solartechnikhersteller SMA die Grüne Karte für „glaubwürdiges Klimabewusstsein“ verliehen. Die Niestetaler sind eines von bundesweit fünf Unternehmen in dieser Kategorie.

Grüne Karten gingen auch an die Pfeiffer Vacuum GmbH, an Tchibo, Kaiser‘s Tengelmann und die Firma Phoenix Solar. Untersucht wurde der CO2-Ausstoß der Dienstwagenflotten insgesamt und jener der Wagen der Vorstandschefs. SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon erreicht mit seinem VW-Kleinwagen Up! (Benziner, ein Liter Hubraum) den dritten Platz. Das Auto kommt auf einen CO2-Ausstoß von 108 Gramm pro Kilometer (g/km). Besser schneiden nur Phoenix-Solar-Chef Bernd Köhler ab, der auf einen Dienstwagen verzichtet, und Tchibo-Chef Markus Conrad, der einen Smart mit Elektroantrieb (86 g/km) fährt. Beim durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Firmenflotte ist SMA deutschlandweit das viertbeste Unternehmen (135 g/km).

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Insgesamt fiel der Test nach Auskunft von Umwelthilfe-Geschäftsführer Jürgen Resch ernüchternd aus. Die Klimafreundlichkeit der Dienstwagenflotten entwickele sich „allenfalls im Schneckentempo“. Über 80 Prozent der befragten Firmen erhielten die Rote Karte. Viele Chefs bestünden nach wie vor auf Prestigekarossen. (ket)

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