Laienspielgruppe Helsa führt ihre neue Komödie im Gasthaus „Zum König von Preußen“ auf

Ein dickes Fell in Sachen Pelz

Bei den Proben zum Stück „Jetzt nicht, Liebling“: Frank Bonengel (hinten, jeweils von links), Maria Noll, Alex Rausch, Regina Müller, Sascha Ibl, Bettina Ibl, Ann-Kathrin Haus, Hans-Peter Ludwig und Nadja Huss. Vorne auf dem Sofa sind Erika Bartram und Frank Müller zu sehen. Fotos:  Wienecke

Helsa. „Das Stück wollten wir bereits vor einiger Zeit spielen“, berichtet Frank Bartram. „In diesem Jahr haben wir nun genügend Darsteller, es reicht sogar für Zweitbesetzungen“, ergänzt der Regisseur der Laienspielgruppe Helsa. Die Komödie „Jetzt nicht, Liebling“ wird insgesamt viermal im Saal des Helsaer Gasthauses „Zum König von Preußen“ aufgeführt. Die Premiere findet dort am Samstag, 7. Dezember, ab 19 Uhr statt.

Sascha Ibl wirkte bisher beim Bühnenbau mit, diesmal steht der 38-jährige Kfz-Mechaniker, der bei Porsche arbeitet, als Kapitän Frencham mit auf der Bühne. „Er sucht in dem Stück nach einem Parkplatz und nach seiner Frau“, erläutert Frank Bartram.

Will seine Frau betrügen

„Ich teile mir die Rolle mit Regina Müller, da ich im Dezember verhindert bin“, sagt seine Frau Bettina Ibl, die auch im Stück seine Frau ist und bisher in der Maske mithalf. Die 32-Jährige ist als Altenpflegerin tätig.

Ebenfalls neu auf der Bühne ist Ann-Kathrin Haus. Die 22-jährige Studentin des Wirtschaftsrechts spielt eine naive Sekretärin. Alex Rausch (33) ist pharmazeutisch-technische Assistentin, sie stellt in ihrer ersten Rolle ein Mannequin dar.

Gilbert Bodley (Frank Müller), der Inhaber eines Pelzateliers, will im Stück seine Frau (Erika Bartram) betrügen. Er hat einer verheirateten Kundin (Maria Noll) einen Nerz versprochen, den ihr Ehemann (Frank Bonengel) bezahlen soll. Dieser möchte den Pelz jedoch lieber für seine Geliebte erwerben. Dem Kürschner Arnold Crouch (Hans-Peter Ludwig), der für Miss Tipdale (Nadja Huss) schwärmt, wird die Geliebte seines Chefs und die des Ehemanns angedichtet, damit beide nicht auffliegen. Da heißt es für ihn, mitten im Pelzgeschäft ein dickes Fell zu bewahren.

Volker Schröbel, Tim Noll und Sascha Ibl gestalteten die Kulissen und die Bühne, Greti Müller souffliert bei Bedarf.

Die Laienspielgruppe Helsa besteht seit 51 Jahren. Es wird bereits das 60. Stück gespielt, was daran liegt, dass in der Anfangszeit manchmal zwei Stücke pro Jahr Premiere feierten. In der Kolumbus-Bar werden Getränke und kleine Speisen angeboten.

Kontakt: Jürgen Scholz, Tel. 056 05/ 39 04

Von Bettina Wienecke

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