Getriebe stark gefragt: Mehr VW-Werker als je zuvor arbeiten zwischen Feiertagen

Getriebe stark gefragt: Mehr VW-Werker als je zuvor arbeiten zwischen Feiertagen

Baunatal. VW-Werk, Halle 4A, Frühschicht am Dienstag. 45 Leute hat Meister Karsten Orth an Bord. In knapp drei Stunden sind bereits 210 Getriebe gefertigt, wie eine Neonzahl hoch über Menschen und Maschinen anzeigt.

515 sollen es in acht Stunden werden - wenn es in diesem Takt weiter geht, dann werden es sogar 543. „Je besser es läuft, desto mehr Geld verdienen wir“, sagt Orth. Mit „wir“ meint er seinen Arbeitgeber Volkswagen.

Der erlebt zurzeit einen Boom. Und deshalb waren noch nie soviele Mitarbeiter zwischen den Jahren im Baunataler VW-Werk an Bord wie diesmal. 5000 von - inklusive Leiharbeitern - 14.500 Beschäftigten müssen ran, knapp 4000 in der Produktion und weitere gut 1000 im Vertrieb Originalteile.

Besonders die Direktschaltgetriebe (DSG) sind gefragt, zum Beispiel das DQ 200 mit sieben Gängen, das in diverse Modelle aller vier Konzernmarken - VW, Audi, Skoda und Seat - eingebaut wird. „Die laufen wie verrückt“, sagt Pressesprecher Rudi Stassek. Man habe zwar mit dem Erfolg gerechnet, aber nicht in diesem Ausmaß. Zumal so ein DSG den Autokäufer immerhin 1800 Euro mehr koste als ein normales Getriebe.

Insgesamt 4000 DQ 200 müssen Karsten Orth und die anderen Meister mit ihren Teams an vier Tagen bauen. Diese Zahl wurde den Werken, die Autos montieren, zugesagt.

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