250 Fahrräder standen beim Basar der Söhre-Schule zum Verkauf

„Die Leute achten wieder mehr aufs Geld“

Vor der Probefahrt: Max Land (rechts) aus Vellmar und sein acht-jähriger Bruder Tom. Mit auf dem Bild ist Großvater Horst Brandau. Foto: Wohlgehagen

Lohfelden. Wenn Kinder heranwachsen, brauchen sie alle zwei Jahre ein größeres Fahrrad. Deshalb kommt der Fahrradbasar der Söhre-Schule vielen Eltern oder Großeltern aus wirtschaftlicher Sicht sehr entgegen.

Sie strömten mit ihrem Nachwuchs am Wochenende in die Schulturnhalle, wo die Schüler der Fahrradwerkstatt mehr als 250 gebrauchte Kinderräder, Touren- und Cityräder oder Mountain-Bikes für den Verkauf bereitgestellt hatten.

„Das ist wieder eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr“, sagte Lehrer Karsten Pittner, der den An- und Verkauf der Räder mit seinen Schützlingen und dem Förderverein der Schule organisiert hatte. Das Catering übernahm die Klasse 10 d, die damit den Etat für ihre Berlin-Fahrt aufbessern wollte.

Max Land, ein vierjähriger Junge aus Vellmar, hatte, wie viele andere Jungen und Mädchen, an diesem Vormittag leuchtende Augen. Sein Lohfeldener Opa Horst Brandau kaufte ihm ein sehr gut erhaltenes 18-Zoll-Kinderrad, mit dem er gleich eine Runde durch die Halle drehte. „Max hat mit uns schon Radtouren von bis zu 20 Kilometern gemacht“, dieses Bike sei als Zweitrad gedacht, sagte der stolze Großvater.

Die preiswerten Räder gingen diesmal besonders schnell weg. „Die Leute achten wieder mehr aufs Geld“, sagte Karsten Pittner. Der Förderverein behalte zehn Prozent vom Verkaufspreis der Räder ein. Davon werde auch die Fahrradwerkstatt bedacht, um Werkzeug und Material zu beschaffen, oder mit einem Zuschuss für die gemeinsamen Ausflüge der insgesamt 15 Schüler. Das Glückslos des Tages zog Melanie Kämpfer. Die Mutter zweier Söhre-Schüler gewann das von der Firma Zweirad-Eskuche und dem Veranstalter gemeinsam gestiftete neue Fahrrad. (ppw)

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