Als Begleiter zur Seite stehen

Dominik Daub ist neuer Jugendpfleger der Kirchengemeinden in Fuldabrück

Kreative Freizeitgestaltung: Dominik Daub will Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ihre Freizeit sinnvoll zu verbringen.

Fuldabrück. Mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, im Rahmen einer kreativen Freizeitgestaltung den eigenen Glauben weiter tragen – mit diesen Wünschen und Plänen hat Dominik Daub Mitte Juli seine Tätigkeit als Jugendarbeiter der evangelischen Kirchengemeinden Denn-/Dittershausen, Dörnhagen und Körle angetreten.

Nach erfolgreichem Abschluss eines vierjährigen Studiums in Sozialer Arbeit sowie Religions- und Gemeindepädagogik an der CVJM-Hochschule in Kassel freut er sich nun darauf, im ländlichen Gebiet tätig zu werden.

„Ich weiß, dass sich die Möglichkeiten der kreativen Jugendarbeit in der Stadt deutlich von den ländlichen Gebieten unterscheiden. Es gibt auf dem Land sicher etwas weniger, aber vor allem auch ganz andere Möglichkeiten, die ich sehr gerne gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen nutzen möchte“, erklärt der neue Jugendpfleger. Nach dem Abitur weckte ein Freiwilliges Soziales Jahr sein Interesse an Sozialarbeit. Während des Studiums absolvierte der 25-Jährige ein Praktikum bei der evangelischen Jugend Kassel. Bereits dort lernte er die Arbeit mit mehreren Gemeinden kennen. Auch das reizt ihn an der neuen Stelle.

Daub geht es zunächst darum, die bestehenden Strukturen und vor allem die ehrenamtlichen Helfer kennen zu lernen. „Ich sehe mich nicht als Mittelpunkt oder Chef, sondern eher als Koordinator und Helfer“, betont er.

Wichtig ist ihm, herauszufinden, was die Jugendlichen selbst wollen. „In diesem Alter stellen sich so viele Fragen, auf die man selbst keine Antworten findet, gerade in Bezug auf den Glauben“, sagt der 25-jährige.

Er möchte den Jugendlichen bei diesen Lebensfragen als Begleiter zur Seite stehen und ihnen ermöglichen, einen persönlichen und lebendigen Glauben zu entwickeln. „Jeder kann eigene Ideen zur Freizeitgestaltung einbringen, die wir dann gemeinsam umsetzen“, verspricht der neue Jugendpfleger.

Einige seiner Hobbys wird Dominik Daub sicher einbringen können: Er kocht leidenschaftlich gerne, trifft sich mit Freunden oder sitzt am Computer. Neben Spielen interessiert ihn vor allem die Bild- und Videobearbeitung.

Daub wird sich in nächster Zeit in den einzelnen Kirchengemeinden vorstellen. (pfb)

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