Polizei und Christoph 7 waren im Einsatz

Drei Brüder stritten bis aufs Blut

Fuldabrück. Drei Brüder sind am Sonntagnachmittag in Fuldabrück-Dittershausen gewaltig in Streit geraten. Die Auseinandersetzung eskalierte so sehr, dass schließlich Polizei und der Rettungshubschrauber Christoph 7 anrückten. Die Bilanz des Nachmittags: ein Verletzter und ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung.

Zahlreiche Anwohner haben den lautstarken Streit und den Einsatz auf dem Wohngrundstück am Tulpenweg mitbekommen.

Laut Polizei haben sich gegen 16 Uhr drei Brüder im Alter zwischen 25 und 36 Jahren zunächst lautstark gestritten. Später gingen sie auch handgreiflich aufeinander los.

Was sich genau abgespielt hat, konnte bisher nicht eindeutig geklärt worden, sagte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Die aus Afghanistan stammenden Brüder sprechen nur schlecht Deutsch, ihre Angaben widersprechen sich.

In Schuppen gesperrt

Vermutlich wurde der jüngste Bruder im Verlauf des Streits in einen Schuppen gesperrt. Mit einem Zimmermannhammer soll er eine Scheibe eingeschlagen haben, um sich zu befreien.

Als die Polizei mit mehreren Fahrzeugen anrückte, lag der 25-Jährige mit Schnittverletzungen am Boden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, schwebt laut Jungnitsch aber nicht in Lebensgefahr.

Die beiden anderen Brüder seien unverletzt, an ihren Händen und ihrer Kleidung hätten sich Blutspuren befunden, sagte der Polizeisprecher. Die Ursache des Streits sei noch nicht klar. Möglicherweise sei es um Werkzeug gegangen. (hog)

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